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            <title>Wahlprogramm 2020: Alles</title>
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                <title>Wahlprogramm 2020: Alles</title>
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                        <title>K4FINAL: Inklusive Bildung</title>
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                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Inklusive Bildung</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 4: </strong>„Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die UN hat als eines ihrer Nachhaltigkeitsziele die Förderung von inklusiver, gleichberechtigter und hochwertiger Bildung und die Möglichkeit des lebenslangen Lernens für alle formuliert. Dieses Ziel sehen wir als wichtigen Teil unser Arbeit, aber sehen leider auch immer noch viele neue und alte Baustellen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben den allgemeinen Forderungen haben wir Im Besonderen diese drei Ebenen für die Umsetzung ausgemacht: <strong>Barrierefreiheit in der Bildung</strong>, <strong>Bibliotheken</strong> und <strong>Lehramt</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Allgemeine Forderungen:</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die <strong>Beauftragung zur studentischen Vertretung im Sprachenzentrum</strong> haben wir den Studis dort eine Stimme gegeben und bereits erste Erfolge erzielt. So gibt es endlich eine <strong>neue übersichtliche Webseite</strong> beim Sprachenzentrum, eine Optimierung im Angebot, den <strong>C-Test </strong>während der Corona-Krise als <strong>Online-Version</strong> und bald auch ein breites Sprachenangebot im Bereich der deutschen Gebärdensprache!<br>
Auch haben wir im Studierendenparlament durch verschiedene <strong>Anträge die Digitalisierung und die Barrierefreiheit in der Lehre</strong> gestärkt. So haben wir uns z.B. für die <strong>Pflicht zum Learnweb</strong> in jedem Pflichtkurs, die <strong>Abschaffung von Praktika-Gebühren</strong> und den einfacheren Zugang zum Master-Studium eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Als grüne Hochschulgruppe sind uns für ein nachhaltiges und soziales Handeln bei der Bildung von besonderer Bedeutung. Wir setzen uns vehement <strong>gegen versteckte Studiengebühren</strong> - wie zum Beispiel Gebühren für Praktika in den Naturwissenschaften - ein! Das heißt auch, dass die Lehre im allgemeinen besser finanziert werden muss. Daher fordern wir, dass <strong>jede Arbeitsgruppe deutlich mehr der ihr zur Verfügung stehenden Gelder in die Lehre</strong> stecken muss. Auch die Studierenden mit Staatsexamen liegen uns am Herzen. Hier wollen wir erreichen, dass es vor dem <strong>Staatsexamen</strong> einen <strong>Zwischenabschluss</strong> gibt, damit bei nicht-bestehen des Staatsexamens die Studienzeit nicht vergebens war. So wollen wir für Jurist*innen einen LL.B (<strong>Bachelor of Laws</strong>) nach 6 Semestern erreichen. Auch Pharmazeut*innen oder Mediziner*innen sollen nach 6 Semestern schon einen Bachelorabschluss erhalten. Dies könnte beispielsweise ein Bachelor in den Medizinwissenschaften oder in Biomedizin sein.<br>
Auch in anderen Fächern wollen wir uns für Verbesserungen einsetzen. So soll es zum Beispiel für BWL-Studis die Möglichkeiten geben, einen Master in <strong>Wirtschaftspsychologie</strong> zu machen. Damit wären wir eine der ersten Universitäten, die dies ermöglichen würde. Auch soll es im Master die Möglichkeit geben ein Begleitfach (Minor) in “<strong>Nachhaltigkeitsmanagement</strong>” und in “Wirtschaftspsychologie” zu wählen.<br>
Ebenso setzen wir uns für die Ausweitung der <strong>allgemeinen Studien</strong> ein! Wir fordern, dass es in jedem Bachelorstudiengang möglich sein muss, Leistungspunkte über die allgemeinen Studien zu erbringen. Über ein eigenes Zertifikat soll nach einer gewissen Anzahl an Leistungspunkten aus den Allgemeinen Studien, dies als “<strong>Allgemeines Studium</strong>” bescheinigt werden.<br>
Des Weiteren fordern wir deutlich mehr Lehrangebote zum Thema Nachhaltigkeit. Diese sollen auch über die allgemeinen Studien belegt werden können, anrechenbar für den eigenen Bachelorstudiengang sein und ab einer gewissen Anzahl von Leistungspunkten mit einem Zertifikat als “<strong>Nachhaltiges Studium</strong>” bescheinigt werden.<br>
Diese Ergänzungen stellen für uns einen Wichtigen Beitrag zum Lebenslangen Lernen dar, da wir beide Angebote als große Lehrbereiche im “<strong>Studium im Alter</strong>” sehen.<br>
Im Sprachenzentrum und in den Philologien können Studierende bereits jetzt schon Sprachen lernen. Hier wollen wir über unsere neu geschaffene <strong>studentische Vertretung</strong> das Angebot der verschiedenen Sprachen und vor allem die Anzahl an <strong>Anfänger*innen-Kursen deutlich erhöhen</strong>. Zudem wollen wir in den Bereichen “Theologie &amp; Altertum”, “Naturwissenschaften”, “Gesellschaftswissenschafteni” sowie in “Medizin, Psychologie &amp; Sport” <strong>FFA-Studiengänge</strong> (Fachspezifische Fremdsprachen ‘Aiusbildung) einrichten. Dies sind Zusatzstudiengänge, die neben dem Bachelor-, Master- oder Promotionsstudium absolviert werden können und mit einem eigenen Zertifikat über den Erwerb von <strong>Fachspezifischen Fremdsprachenkenntnissen</strong> abschließen.<br>
Für die <strong>O-Woche</strong> wollen wir eine <strong>enge Kooperation mit den Fachschaften</strong> erreichen um für mehr <strong>Nachhaltigkeit</strong> und eine breitere Sensibilisierung gegenüber Sexismus und Alkoholmissbrauch zu werben. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein <strong>Awareness-Team</strong> etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene <strong>Schutzräume</strong> in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere </strong><strong>allgemeinen Forderungen</strong><strong> auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gegen versteckte Studiengebühren (z.B Gebühren für Praktika abschaffen, Material zur Verfügung stellen)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Lehre besser ausfinanzieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bachelorabschluss während des Staatsexamens als Zwischenabschluss</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Interdisziplinarität fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Allgemeine Studien in allen Studiengängen anrechenbar machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Anfänger*innen-Sprachkurse und Sprachkurse in Randzeiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zusatzstudiengänge “Fachspezifische Fremdsprachenausbildung” ausweiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sensibilisierung in der O-Woche für Nachhaltigkeit und gegen Sexismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Barrierefreiheit in der Bildung</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusammen mit der WWU IT haben wir an <strong>verschiedenen Evaluationen</strong> teilgenommen um das Angebot, z.B. von Vorlesungsaufzeichnungen, zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben im StuPa einen <strong>Antrag zur Barrierefreiheit</strong> beschlossen, der das Studierendenparlament zur Verwendung von Mikrofonen, dem barrierefreien Zugang zum Parlament, Induktionsschleifenanlagen und der Prüfung von Videoaufzeichnungen verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Für uns ist es essentiell, dass Bildung für alle zugänglich gemacht wird. Deswegen setzen wir uns aktiv dafür ein, dass alle <strong>Skripte online</strong> zur Verfügung gestellt werden. Dafür wollen wir eine <strong>Pflicht zum Learnweb</strong> umsetzen, sodass es für jeden Pflichtkurs im Studium einen Learnwebkurs geben muss! Zudem sollten <strong>eLectures mit Untertiteln</strong> versehen werden, damit Bildung nicht an körperlichen Einschränkungen scheitert. Für Hörgeschädigte soll die Präsenzlehre problemlos mitverfolgbar sein. Daher setzen wir uns dafür ein, dass <strong>Induktionsschleifen </strong>(<a href="https://www.hoerhelfer.de/Wissenswertes/Lexikon/Induktionsschleife/"><span class="underline">https://www.hoerhelfer.de/Wissenswertes/Lexikon/Induktionsschleife/</span></a>) in allen Vorlesungssälen angebracht werden.<br>
Um die <strong>Barrierefreiheit</strong> in den Uni-Gebäuden zu ermöglichen sind Barrierefreie Zugänge, <strong>höhenverstellbare Arbeits- und Laborplätze</strong>, sowie <strong>Schreibplätze für Rollstuhlfahrer*innen</strong> in Hörsälen dringend notwendig.<br>
Wir setzen uns dafür ein, dass der <strong>Studienzugang</strong> zu zulassungsbeschränkten Studiengängen nicht nur über den NC erreicht werden kann. Wir wollen auch außerschulische Leistungen wie z.B. Ehrenamt, Berufsausbildung und -erfahrung, Wartezeit und/oder fachspezifische Eignungstests in der Auswahl von Studierenden einsetzen. Wichtig ist hierbei ein niedrigschwelliges Angebot.<br>
Ziel muss dennoch sein, die Anzahl der <strong>Studienplätze bedarfsgerecht anzupassen</strong>, damit jeder*jedem Interessierten auch ein Studienplatz angeboten werden kann. Gerade bei den Masterplätzen setzen wir uns für eine <strong>Masterplatzgarantie</strong>.<br>
Außerdem setzen wir uns für ein <strong>freundliches Prüfungsmanagement</strong> ein. Das heißt, dass An- und Abmeldungen einfacher ermöglicht und flexibler gestaltet werden sollen. Wir wollen unbürokratische Prozesse im Prüfungsamt z.B. bei der Anmeldung und Nachmeldung von Prüfungen. Auch setzen wir für die <strong>Abschaffung des Drittversuchs</strong> ein, damit Studierende ohne Druck und Sorgen ihr Studium durchführen können.<br>
Auch der <strong>Nachteilsausgleich</strong> gehört für uns zu einem Studi-freundlichen Prüfungsmanagement. Nicht jeder*jedem sieht man ihre*seine Beeinträchtigung an, weshalb wir barrierearme Prozesse für den Nachteilsausgleich brauchen. Im Allgemeinen sollten die Dozierenden ihre Prüfungen auf Machbarkeit und <strong>Zeitdruck</strong> überprüfen. Wir lehnen es ab, dass Prüfungen gestellt werden, in denen der*die Dozierende genau weiß, dass die Klausur nur für die wenigsten in der zur Verfügung stehenden Zeit vollständig zu bearbeiten ist.<br>
Weiterhin möchten wir <strong>Anwesenheitspflichten</strong>, überall wo es möglich ist, verhindern. So wird es Studierenden ermöglicht, ihren Alltag flexibel zu gestalten, wenn sie beispielsweise neben dem Studium arbeiten müssen. Wo Anwesenheitspflichten notwendig sind, setzen wir uns für Sonderregelungen für Studis mit Kind ein. Diesen wollen wir während der Veranstaltung einen <strong>Betreuungsplatz</strong> zusichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Studiengängen sollte nach Möglichkeit <strong>Universal-Design for learning</strong> (<a href="http://www.cast.org/impact/universal-design-for-learning-udl"><span class="underline">http://www.cast.org/impact/universal-design-for-learning-udl</span></a>) größeren Einzug erhalten. Dieses Lehrkonzept bietet den Vorteil, dass mehrere Sinne angesprochen werden, wodurch Einschränkungen der Seh- oder Hörfähigkeit, aber auch Lese- und Rechtschreibschwächen, leichter umgangen und ausgeglichen werden können. Daher fordern wir, dass Dozierende in diesem Bereich Fortbildungen besuchen und das Zentrum für Hochschullehre (ZHL), Fortbildungen in diesem Bereich selber anbietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls müssen wir Möglichkeiten schaffen, sodass neurodiverse Studis problemlos an unserer Uni studieren können. Neurodiversität bezeichnet, die Neurobiologie der Personen die von der Norm abweicht. Dies ist einfach ein natürlicher menschlicher Unterschied, der sich in ganz unterschiedlicher Form, wie ADHS oder Lernschwächen ausdrücken kann.<br>
Die Uni könnte beispielsweise für Dyskalkulie (Rechenschwäche) oder Lese-Rechtschreib-Schwächen Änderungen in den Lehrplänen vorsehen. Zum Beispiel könnte in den Sozialwissenschaften Mathematik durch Informatik für diese Studierenden ersetzt werden und so das der Nachteil für die Studierenden beseitigt werden. Bei anderen Formen der Neurodiversität könnte ein Ausbau der Vorlesungsaufzeichnungen sinnvoll sein. Ergänzend sollten Fachbücher kostenlos in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden, sodass individuelles Lernen erleichtert wird.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Barrierefreiheit in der Bildung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Skripte hochladen und Pflicht zum Learnweb</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Untertitel bei den eLectures</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Induktionsschleifen für Hörgeschädigte in den Hörsälen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreie Zugänge sowie Arbeits- und Laborplätze und rollstuhlgerechte Hörsäle</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abiturnote nicht als einziges Zugangskriterium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Masterplatzgarantie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Freundliches Prüfungsmanagement und Zeitdruck in Klausuren reduzieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Drittversuch abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Leichter Zugang zu Nachteilsausgleichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anwesenheitspflichten weitläufig verhindern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen wie z.B. Praktika oder Tutorien Betreuungsplätze für Kinder zusichern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Universal-Design for Learning als Didaktisches Konzept etablieren und Fortbildung für Dozierende anbieten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studiengänge für Neurodivergente Studierende anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Bibliotheken</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
In der Corona-Krise haben wir gemeinsam mit der Universität und der ULB ein <strong>Konzept</strong> erarbeitet, welches die <strong>Öffnung der Bibliotheken </strong>und<strong> Studierendenservices</strong> möglich machte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der <strong>Bibliotheken-Kommission</strong> am Senat, haben wir aktiv zur Gestaltung und Verbesserungen der Bibliotheken beigetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die ULB und die Zweigbibliotheken sind nicht nur in den Klausurenphasen ein beliebter Ort für Studierende und Promovierende um zu lernen oder zu recherchieren. Was hierbei leider immer wieder auffällt, sind die unterschiedlichen <strong>Qualitätsstandards der Bibliotheken</strong>.<br>
Da am Naturwissenschaftlichen Campus aktuell und in den nächsten Jahren viel gebaut werden wird, fordern wir die <strong>Zusammenlegung der Naturwissenschaftlichen Bibliotheken</strong> um Synergien zu nutzen. Konkret sollen die Bibliotheken der Mathematik/Informatik, Physik, Pharmazie, Chemie und der Geowissenschaften in einem Gebäude zusammengelegt werden. Dieses soll dabei dem <strong>Standard der Mediziner-Bibliothek</strong> entsprechen, also über einen Ruheraum, ein kleines Bistro oder Cafe, Gruppenarbeitsräume, einen Lesesaal mit Einzelarbeitskabinen und mehrere PC-Arbeitsplätze verfügen.<br>
Die <strong>Öffnungszeiten</strong> der Zweigbibliotheken wollen wir <strong>Studierenden-freundlich</strong> anpassen. Das heißt längere Öffnung in Randzeiten und gerade in der Klausurenphase eine deutliche Ausweitung der <strong>Öffnungen an Samstagen und Sonntagen</strong>.<br>
An allen Bibliotheken wollen wir die <strong>Schließfach-Situation</strong> deutlich verbessern. Das heißt <strong>mehr Schließfächer</strong> die mit einer Karte statt mit Münzen oder Chips verschließbar sind.<br>
Wichtig ist uns auch, dass es für den <strong>leihbare Ladekabel</strong> in den gängigsten Anschlussarten gibt. Diese sollen ausdrücklich nur für den Notfall sein und nur auf Nachfrage an der Information aussgeliehen werden können. Damit wollen wir die Ressourcen schonen und auf eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung der Ladekabel hinwirken.<br>
Ebenso halten wir eine <strong>höhere Anzahl an eBooks</strong> für notwendig, damit alle Studierende auf die notwendige Literatur zurückgreifen können und nicht auf die physischen Exemplare in der Bibliothek angewiesen sind. Dies sorgt ebenfalls dafür, dass sich Studierende fast keine Bücher selber kaufen müssen und auch finanziell besser aufgestellt sind! Besonders für die freiwilligen Sprachkurse im Sprachenzentrum und den Philologien wollen wir die selbst gekauften Lehrbücher durch bereitgestellte eBooks ersetzen, die didaktisch gleichwertig sind, sofern diese Alternative für die jeweilige Sprache besteht. Zusätzlich soll die didaktische Qualität der Lehre erhöht werden, indem die Uni die Erstellung eingener eBooks für bestimmte Sprachkurse von Lektor*innen fördert. Die Lektor*innen sollen hierbei sowohl finanziell als auch in der allgemeinen Erstellung unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Bibliotheken </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>NaWi-Bibliotheken zentral zusammenlegen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ruheräume, Gruppenarbeitsräume, Cafes und Bistros und Mehr Schließfächer und Schließfächer ohne Münzen in den Bibliotheken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Öffnungszeiten in Zweigbibliotheken ausweiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auf Nachfrage Notfall-Ladekabel in Bibliotheken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Literatur online Verfügbar machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Lehramt</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir eine <strong>Beauftragung für das Lehramt</strong> geschaffen, die daran arbeitet die verschiedenen <strong>Kombinationen des Lehramtsstudiums</strong> sinnvoll miteinander zu verbinden und gut zu vernetzen. So sollen z.B. besser organisierte Orientierungswochen entstehen oder die Dopplung von Vorlesungen und Kursen vermieden werden. Auch die Vernetzung der verschiedenen Lehramtsfachschaften soll so vorangetrieben werden, damit Erfahrungen besser ausgetauscht werden und alle Studierenden von neuen Konzepten und Ideen profitieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Lehrer*innen erfüllen eine wichtige Aufgabe indem sie junge Generationen für die Probleme der Zukunft sensibilisieren und ihnen die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben mitgeben. Leider werden Lehramtsstudis nicht dementsprechend beachtet und müssen sich mit vielen Problemen während des Studium herumschlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher zum einen die <strong>bessere Abstimmung</strong> zwischen den Lehramtsstudiengängen. Es soll <strong>jede Vorlesung aufgezeichnet</strong> werden, damit Überschneidungen so kompensiert werden können. Auch müssen <strong>Leistungen substituierbar</strong> werden. Wenn beispielsweise Studierende die Fächerkombination Biologie und Chemie studieren, sollten die Chemie-Module des Biologie-Teils durch das Chemiestudium substituiert werden können. Damit reduzieren wir die Belastung für Lehramtsstudierende und geben ihnen mehr Freiraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns ebenso für eine <strong>bessere Wahlmöglichkeit</strong> der Fächerkombinationen ein. Wir wollen im 2-Fach Bachelor zusätzlich zum 50:50 Prinzip den Studierenden eine richtige Wahl lassen. Sie sollen selber entscheiden können, was ihr <strong>Schwerpunktfach</strong> sein soll und wo sie vielleicht mehr erfahren wollen. Zudem wollen wir den Übergang vom 2-Fach Bachelor zum Fachwissenschaftlichen Bachelor und Master erleichtern.<br>
Ebenso setzen wir uns für <strong>mehr Grundschullehramts-Studienplätze</strong> an unserer Universität ein! Das Angebot entspricht hier absolut nicht dem gesellschaftlichen Bedarf und auch nicht der Nachfrage durch Studieninteressierte.<br>
In den Masterstudiengängen wollen wir, wie bereits in anderen Bundesländern und Staaten erprobt, spezielle <strong>Masterstudiengänge für die Sonderförderung und Inklusion</strong>, sowie für die <strong>Begabtenförderung</strong> etablieren. Damit wollen wir die angehenden Lehrer*innen dazu befähigen, auf Sonderbedarf bei den Schüler*innen durch Lernschwächen, aber auch durch Begabungen in bestimmten Bereichen, entsprechend reagieren zu können und sie gemäß ihren Bedürfnissen fördern zu können. Damit tragen wir zu einer inklusiveren Bildung in den Schulen und damit im gesamten zu einer inklusiveren Gesellschaft bei!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>das Lehramt </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>2-FB besser abstimmen (Vorlesungen immer aufzeichnen, sonst Wahlmöglichkeiten)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anrechnung von Leistungen bei inhaltlichen Doppelungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einfacherer Wechsel von Lehramt zur Fachwissenschaft</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Studienplätze für das Grundschullehramt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vorbereitung auf Sonderförderung und Begabungsförderung</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:54:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K4NEU2: Inklusive Bildung</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29464</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29464</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Inklusive Bildung</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 4: </strong>„Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die UN hat als eines ihrer Nachhaltigkeitsziele die Förderung von inklusiver, gleichberechtigter und hochwertiger Bildung und die Möglichkeit des lebenslangen Lernens für alle formuliert. Dieses Ziel sehen wir als wichtigen Teil unser Arbeit, aber sehen leider auch immer noch viele neue und alte Baustellen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben den allgemeinen Forderungen haben wir Im Besonderen diese drei Ebenen für die Umsetzung ausgemacht: <strong>Barrierefreiheit in der Bildung</strong>, <strong>Bibliotheken</strong> und <strong>Lehramt</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Allgemeine Forderungen:</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die <strong>Beauftragung zur studentischen Vertretung im Sprachenzentrum</strong> haben wir den Studis dort eine Stimme gegeben und bereits erste Erfolge erzielt. So gibt es endlich eine <strong>neue übersichtliche Webseite</strong> beim Sprachenzentrum, eine Optimierung im Angebot, den <strong>C-Test </strong>während der Corona-Krise als <strong>Online-Version</strong> und bald auch ein breites Sprachenangebot im Bereich der deutschen Gebärdensprache!<br>
Auch haben wir im Studierendenparlament durch verschiedene <strong>Anträge die Digitalisierung und die Barrierefreiheit in der Lehre</strong> gestärkt. So haben wir uns z.B. für die <strong>Pflicht zum Learnweb</strong> in jedem Pflichtkurs, die <strong>Abschaffung von Praktika-Gebühren</strong> und den einfacheren Zugang zum Master-Studium eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Als grüne Hochschulgruppe sind uns für ein nachhaltiges und soziales Handeln bei der Bildung von besonderer Bedeutung. Wir setzen uns vehement <strong>gegen versteckte Studiengebühren</strong> - wie zum Beispiel Gebühren für Praktika in den Naturwissenschaften - ein! Das heißt auch, dass die Lehre im allgemeinen besser finanziert werden muss. Daher fordern wir, dass <strong>jede Arbeitsgruppe deutlich mehr der ihr zur Verfügung stehenden Gelder in die Lehre</strong> stecken muss. Auch die Studierenden mit Staatsexamen liegen uns am Herzen. Hier wollen wir erreichen, dass es vor dem <strong>Staatsexamen</strong> einen <strong>Zwischenabschluss</strong> gibt, damit bei nicht-bestehen des Staatsexamens die Studienzeit nicht vergebens war. So wollen wir für Jurist*innen einen LL.B (<strong>Bachelor of Laws</strong>) nach 6 Semestern erreichen. Auch Pharmazeut*innen oder Mediziner*innen sollen nach 6 Semestern schon einen Bachelorabschluss erhalten. Dies könnte beispielsweise ein Bachelor in den Medizinwissenschaften oder in Biomedizin sein.<br>
Auch in anderen Fächern wollen wir uns für Verbesserungen einsetzen. So soll es zum Beispiel für BWL-Studis die Möglichkeiten geben, einen Master in <strong>Wirtschaftspsychologie</strong> zu machen. Damit wären wir eine der ersten Universitäten, die dies ermöglichen würde. Auch soll es im Master die Möglichkeit geben ein Begleitfach (Minor) in “<strong>Nachhaltigkeitsmanagement</strong>” und in “Wirtschaftspsychologie” zu wählen.<br>
Ebenso setzen wir uns für die Ausweitung der <strong>allgemeinen Studien</strong> ein! Wir fordern, dass es in jedem Bachelorstudiengang möglich sein muss, Leistungspunkte über die allgemeinen Studien zu erbringen. Über ein eigenes Zertifikat soll nach einer gewissen Anzahl an Leistungspunkten aus den Allgemeinen Studien, dies als “<strong>Allgemeines Studium</strong>” bescheinigt werden.<br>
Des Weiteren fordern wir deutlich mehr Lehrangebote zum Thema Nachhaltigkeit. Diese sollen auch über die allgemeinen Studien belegt werden können, anrechenbar für den eigenen Bachelorstudiengang sein und ab einer gewissen Anzahl von Leistungspunkten mit einem Zertifikat als “<strong>Nachhaltiges Studium</strong>” bescheinigt werden.<br>
Diese Ergänzungen stellen für uns einen Wichtigen Beitrag zum Lebenslangen Lernen dar, da wir beide Angebote als große Lehrbereiche im “<strong>Studium im Alter</strong>” sehen.<br>
Im Sprachenzentrum und in den Philologien können Studierende bereits jetzt schon Sprachen lernen. Hier wollen wir über unsere neu geschaffene <strong>studentische Vertretung</strong> das Angebot der verschiedenen Sprachen und vor allem die Anzahl an <strong>Anfänger*innen-Kursen deutlich erhöhen</strong>. Zudem wollen wir in den Bereichen “Theologie &amp; Altertum”, “Naturwissenschaften”, “Gesellschaftswissenschafteni” sowie in “Medizin, Psychologie &amp; Sport” <strong>FFA-Studiengänge</strong> (Fachspezifische Fremdsprachen ‘Aiusbildung) einrichten. Dies sind Zusatzstudiengänge, die neben dem Bachelor-, Master- oder Promotionsstudium absolviert werden können und mit einem eigenen Zertifikat über den Erwerb von <strong>Fachspezifischen Fremdsprachenkenntnissen</strong> abschließen.<br>
Für die <strong>O-Woche</strong> wollen wir eine <strong>enge Kooperation mit den Fachschaften</strong> erreichen um für mehr <strong>Nachhaltigkeit</strong> und eine breitere Sensibilisierung gegenüber Sexismus und Alkoholmissbrauch zu werben. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein <strong>Awareness-Team</strong> etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene <strong>Schutzräume</strong> in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere </strong><strong>allgemeinen Forderungen</strong><strong> auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gegen versteckte Studiengebühren (z.B Gebühren für Praktika abschaffen, Material zur Verfügung stellen)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Lehre besser ausfinanzieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bachelorabschluss während des Staatsexamens als Zwischenabschluss</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Interdisziplinarität fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Allgemeine Studien in allen Studiengängen anrechenbar machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Anfänger*innen-Sprachkurse und Sprachkurse in Randzeiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zusatzstudiengänge “Fachspezifische Fremdsprachenausbildung” ausweiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sensibilisierung in der O-Woche für Nachhaltigkeit und gegen Sexismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Barrierefreiheit in der Bildung</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusammen mit der WWU IT haben wir an <strong>verschiedenen Evaluationen</strong> teilgenommen um das Angebot, z.B. von Vorlesungsaufzeichnungen, zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben im StuPa einen <strong>Antrag zur Barrierefreiheit</strong> beschlossen, der das Studierendenparlament zur Verwendung von Mikrofonen, dem barrierefreien Zugang zum Parlament, Induktionsschleifenanlagen und der Prüfung von Videoaufzeichnungen verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Für uns ist es essentiell, dass Bildung für alle zugänglich gemacht wird. Deswegen setzen wir uns aktiv dafür ein, dass alle <strong>Skripte online</strong> zur Verfügung gestellt werden. Dafür wollen wir eine <strong>Pflicht zum Learnweb</strong> umsetzen, sodass es für jeden Pflichtkurs im Studium einen Learnwebkurs geben muss! Zudem sollten <strong>eLectures mit Untertiteln</strong> versehen werden, damit Bildung nicht an körperlichen Einschränkungen scheitert. Für Hörgeschädigte soll die Präsenzlehre problemlos mitverfolgbar sein. Daher setzen wir uns dafür ein, dass <strong>Induktionsschleifen </strong>(<a href="https://www.hoerhelfer.de/Wissenswertes/Lexikon/Induktionsschleife/"><span class="underline">https://www.hoerhelfer.de/Wissenswertes/Lexikon/Induktionsschleife/</span></a>) in allen Vorlesungssälen angebracht werden.<br>
Um die <strong>Barrierefreiheit</strong> in den Uni-Gebäuden zu ermöglichen sind Barrierefreie Zugänge, <strong>höhenverstellbare Arbeits- und Laborplätze</strong>, sowie <strong>Schreibplätze für Rollstuhlfahrer*innen</strong> in Hörsälen dringend notwendig.<br>
Wir setzen uns dafür ein, dass der <strong>Studienzugang</strong> zu zulassungsbeschränkten Studiengängen nicht nur über den NC erreicht werden kann. Wir wollen auch außerschulische Leistungen wie z.B. Ehrenamt, Berufsausbildung und -erfahrung, Wartezeit und/oder fachspezifische Eignungstests in der Auswahl von Studierenden einsetzen. Wichtig ist hierbei ein niedrigschwelliges Angebot.<br>
Ziel muss dennoch sein, die Anzahl der <strong>Studienplätze bedarfsgerecht anzupassen</strong>, damit jeder*jedem Interessierten auch ein Studienplatz angeboten werden kann. Gerade bei den Masterplätzen setzen wir uns für eine <strong>Masterplatzgarantie</strong>.<br>
Außerdem setzen wir uns für ein <strong>freundliches Prüfungsmanagement</strong> ein. Das heißt, dass An- und Abmeldungen einfacher ermöglicht und flexibler gestaltet werden sollen. Wir wollen unbürokratische Prozesse im Prüfungsamt z.B. bei der Anmeldung und Nachmeldung von Prüfungen. Auch setzen wir für die <strong>Abschaffung des Drittversuchs</strong> ein, damit Studierende ohne Druck und Sorgen ihr Studium durchführen können.<br>
Auch der <strong>Nachteilsausgleich</strong> gehört für uns zu einem Studi-freundlichen Prüfungsmanagement. Nicht jeder*jedem sieht man ihre*seine Beeinträchtigung an, weshalb wir barrierearme Prozesse für den Nachteilsausgleich brauchen. Im Allgemeinen sollten die Dozierenden ihre Prüfungen auf Machbarkeit und <strong>Zeitdruck</strong> überprüfen. Wir lehnen es ab, dass Prüfungen gestellt werden, in denen der*die Dozierende genau weiß, dass die Klausur nur für die wenigsten in der zur Verfügung stehenden Zeit vollständig zu bearbeiten ist.<br>
Weiterhin möchten wir <strong>Anwesenheitspflichten</strong>, überall wo es möglich ist, verhindern. So wird es Studierenden ermöglicht, ihren Alltag flexibel zu gestalten, wenn sie beispielsweise neben dem Studium arbeiten müssen. Wo Anwesenheitspflichten notwendig sind, setzen wir uns für Sonderregelungen für Studis mit Kind ein. Diesen wollen wir während der Veranstaltung einen <strong>Betreuungsplatz</strong> zusichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Studiengängen sollte nach Möglichkeit <strong>Universal-Design for learning</strong> (<a href="http://www.cast.org/impact/universal-design-for-learning-udl"><span class="underline">http://www.cast.org/impact/universal-design-for-learning-udl</span></a>) größeren Einzug erhalten. Dieses Lehrkonzept bietet den Vorteil, dass mehrere Sinne angesprochen werden, wodurch Einschränkungen der Seh- oder Hörfähigkeit, aber auch Lese- und Rechtschreibschwächen, leichter umgangen und ausgeglichen werden können. Daher fordern wir, dass Dozierende in diesem Bereich Fortbildungen besuchen und das Zentrum für Hochschullehre (ZHL), Fortbildungen in diesem Bereich selber anbietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls müssen wir Möglichkeiten schaffen, sodass neurodiverse Studis problemlos an unserer Uni studieren können. Neurodiversität bezeichnet, die Neurobiologie der Personen die von der Norm abweicht. Dies ist einfach ein natürlicher menschlicher Unterschied, der sich in ganz unterschiedlicher Form, wie ADHS oder Lernschwächen ausdrücken kann.<br>
Die Uni könnte beispielsweise für Dyskalkulie (Rechenschwäche) oder Lese-Rechtschreib-Schwächen Änderungen in den Lehrplänen vorsehen. Zum Beispiel könnte in den Sozialwissenschaften Mathematik durch Informatik für diese Studierenden ersetzt werden und so das der Nachteil für die Studierenden beseitigt werden. Bei anderen Formen der Neurodiversität könnte ein Ausbau der Vorlesungsaufzeichnungen sinnvoll sein. Ergänzend sollten Fachbücher kostenlos in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden, sodass individuelles Lernen erleichtert wird.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Barrierefreiheit in der Bildung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Skripte hochladen und Pflicht zum Learnweb</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Untertitel bei den eLectures</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Induktionsschleifen für Hörgeschädigte in den Hörsälen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreie Zugänge sowie Arbeits- und Laborplätze und rollstuhlgerechte Hörsäle</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abiturnote nicht als einziges Zugangskriterium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Masterplatzgarantie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Freundliches Prüfungsmanagement und Zeitdruck in Klausuren reduzieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Drittversuch abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Leichter Zugang zu Nachteilsausgleichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anwesenheitspflichten weitläufig verhindern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen wie z.B. Praktika oder Tutorien Betreuungsplätze für Kinder zusichern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Universal-Design for Learning als Didaktisches Konzept etablieren und Fortbildung für Dozierende anbieten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studiengänge für Neurodivergente Studierende anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Bibliotheken</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
In der Corona-Krise haben wir gemeinsam mit der Universität und der ULB ein <strong>Konzept</strong> erarbeitet, welches die <strong>Öffnung der Bibliotheken </strong>und<strong> Studierendenservices</strong> möglich machte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der <strong>Bibliotheken-Kommission</strong> am Senat, haben wir aktiv zur Gestaltung und Verbesserungen der Bibliotheken beigetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die ULB und die Zweigbibliotheken sind nicht nur in den Klausurenphasen ein beliebter Ort für Studierende und Promovierende um zu lernen oder zu recherchieren. Was hierbei leider immer wieder auffällt, sind die unterschiedlichen <strong>Qualitätsstandards der Bibliotheken</strong>.<br>
Da am Naturwissenschaftlichen Campus aktuell und in den nächsten Jahren viel gebaut werden wird, fordern wir die <strong>Zusammenlegung der Naturwissenschaftlichen Bibliotheken</strong> um Synergien zu nutzen. Konkret sollen die Bibliotheken der Mathematik/Informatik, Physik, Pharmazie, Chemie und der Geowissenschaften in einem Gebäude zusammengelegt werden. Dieses soll dabei dem <strong>Standard der Mediziner-Bibliothek</strong> entsprechen, also über einen Ruheraum, ein kleines Bistro oder Cafe, Gruppenarbeitsräume, einen Lesesaal mit Einzelarbeitskabinen und mehrere PC-Arbeitsplätze verfügen.<br>
Die <strong>Öffnungszeiten</strong> der Zweigbibliotheken wollen wir <strong>Studierenden-freundlich</strong> anpassen. Das heißt längere Öffnung in Randzeiten und gerade in der Klausurenphase eine deutliche Ausweitung der <strong>Öffnungen an Samstagen und Sonntagen</strong>.<br>
An allen Bibliotheken wollen wir die <strong>Schließfach-Situation</strong> deutlich verbessern. Das heißt <strong>mehr Schließfächer</strong> die mit einer Karte statt mit Münzen oder Chips verschließbar sind.<br>
Wichtig ist uns auch, dass es für den <strong>leihbare Ladekabel</strong> in den gängigsten Anschlussarten gibt. Diese sollen ausdrücklich nur für den Notfall sein und nur auf Nachfrage an der Information aussgeliehen werden können. Damit wollen wir die Ressourcen schonen und auf eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung der Ladekabel hinwirken.<br>
Ebenso halten wir eine <strong>höhere Anzahl an eBooks</strong> für notwendig, damit alle Studierende auf die notwendige Literatur zurückgreifen können und nicht auf die physischen Exemplare in der Bibliothek angewiesen sind. Dies sorgt ebenfalls dafür, dass sich Studierende fast keine Bücher selber kaufen müssen und auch finanziell besser aufgestellt sind! Besonders für die freiwilligen Sprachkurse im Sprachenzentrum und den Philologien wollen wir die selbst gekauften Lehrbücher durch bereitgestellte eBooks ersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Bibliotheken </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>NaWi-Bibliotheken zentral zusammenlegen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ruheräume, Gruppenarbeitsräume, Cafes und Bistros und Mehr Schließfächer und Schließfächer ohne Münzen in den Bibliotheken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Öffnungszeiten in Zweigbibliotheken ausweiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auf Nachfrage Notfall-Ladekabel in Bibliotheken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Literatur online Verfügbar machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Lehramt</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir eine <strong>Beauftragung für das Lehramt</strong> geschaffen, die daran arbeitet die verschiedenen <strong>Kombinationen des Lehramtsstudiums</strong> sinnvoll miteinander zu verbinden und gut zu vernetzen. So sollen z.B. besser organisierte Orientierungswochen entstehen oder die Dopplung von Vorlesungen und Kursen vermieden werden. Auch die Vernetzung der verschiedenen Lehramtsfachschaften soll so vorangetrieben werden, damit Erfahrungen besser ausgetauscht werden und alle Studierenden von neuen Konzepten und Ideen profitieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Lehrer*innen erfüllen eine wichtige Aufgabe indem sie junge Generationen für die Probleme der Zukunft sensibilisieren und ihnen die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben mitgeben. Leider werden Lehramtsstudis nicht dementsprechend beachtet und müssen sich mit vielen Problemen während des Studium herumschlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher zum einen die <strong>bessere Abstimmung</strong> zwischen den Lehramtsstudiengängen. Es soll <strong>jede Vorlesung aufgezeichnet</strong> werden, damit Überschneidungen so kompensiert werden können. Auch müssen <strong>Leistungen substituierbar</strong> werden. Wenn beispielsweise Studierende die Fächerkombination Biologie und Chemie studieren, sollten die Chemie-Module des Biologie-Teils durch das Chemiestudium substituiert werden können. Damit reduzieren wir die Belastung für Lehramtsstudierende und geben ihnen mehr Freiraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns ebenso für eine <strong>bessere Wahlmöglichkeit</strong> der Fächerkombinationen ein. Wir wollen im 2-Fach Bachelor zusätzlich zum 50:50 Prinzip den Studierenden eine richtige Wahl lassen. Sie sollen selber entscheiden können, was ihr <strong>Schwerpunktfach</strong> sein soll und wo sie vielleicht mehr erfahren wollen. Zudem wollen wir den Übergang vom 2-Fach Bachelor zum Fachwissenschaftlichen Bachelor und Master erleichtern.<br>
Ebenso setzen wir uns für <strong>mehr Grundschullehramts-Studienplätze</strong> an unserer Universität ein! Das Angebot entspricht hier absolut nicht dem gesellschaftlichen Bedarf und auch nicht der Nachfrage durch Studieninteressierte.<br>
In den Masterstudiengängen wollen wir, wie bereits in anderen Bundesländern und Staaten erprobt, spezielle <strong>Masterstudiengänge für die Sonderförderung und Inklusion</strong>, sowie für die <strong>Begabtenförderung</strong> etablieren. Damit wollen wir die angehenden Lehrer*innen dazu befähigen, auf Sonderbedarf bei den Schüler*innen durch Lernschwächen, aber auch durch Begabungen in bestimmten Bereichen, entsprechend reagieren zu können und sie gemäß ihren Bedürfnissen fördern zu können. Damit tragen wir zu einer inklusiveren Bildung in den Schulen und damit im gesamten zu einer inklusiveren Gesellschaft bei!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>das Lehramt </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>2-FB besser abstimmen (Vorlesungen immer aufzeichnen, sonst Wahlmöglichkeiten)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anrechnung von Leistungen bei inhaltlichen Doppelungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einfacherer Wechsel von Lehramt zur Fachwissenschaft</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Studienplätze für das Grundschullehramt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vorbereitung auf Sonderförderung und Begabungsförderung</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:54:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K4NEU: Inklusive Bildung</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29463</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29463</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Inklusive Bildung</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 4: </strong>„Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die UN hat als eines ihrer Nachhaltigkeitsziele die Förderung von inklusiver, gleichberechtigter und hochwertiger Bildung und die Möglichkeit des lebenslangen Lernens für alle formuliert. Dieses Ziel sehen wir als wichtigen Teil unser Arbeit, aber sehen leider auch immer noch viele neue und alte Baustellen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben den allgemeinen Forderungen haben wir Im Besonderen diese drei Ebenen für die Umsetzung ausgemacht: <strong>Barrierefreiheit in der Bildung</strong>, <strong>Bibliotheken</strong> und <strong>Lehramt</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Allgemeine Forderungen:</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die <strong>Beauftragung zur studentischen Vertretung im Sprachenzentrum</strong> haben wir den Studis dort eine Stimme gegeben und bereits erste Erfolge erzielt. So gibt es endlich eine <strong>neue übersichtliche Webseite</strong> beim Sprachenzentrum, eine Optimierung im Angebot, den <strong>C-Test </strong>während der Corona-Krise als <strong>Online-Version</strong> und bald auch ein breites Sprachenangebot im Bereich der deutschen Gebärdensprache!<br>
Auch haben wir im Studierendenparlament durch verschiedene <strong>Anträge die Digitalisierung und die Barrierefreiheit in der Lehre</strong> gestärkt. So haben wir uns z.B. für die <strong>Pflicht zum Learnweb</strong> in jedem Pflichtkurs, die <strong>Abschaffung von Praktika-Gebühren</strong> und den einfacheren Zugang zum Master-Studium eingesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Als grüne Hochschulgruppe sind uns für ein nachhaltiges und soziales Handeln bei der Bildung von besonderer Bedeutung. Wir setzen uns vehement <strong>gegen versteckte Studiengebühren</strong> - wie zum Beispiel Gebühren für Praktika in den Naturwissenschaften - ein! Das heißt auch, dass die Lehre im allgemeinen besser finanziert werden muss. Daher fordern wir, dass <strong>jede Arbeitsgruppe deutlich mehr der ihr zur Verfügung stehenden Gelder in die Lehre</strong> stecken muss. Auch die Studierenden mit Staatsexamen liegen uns am Herzen. Hier wollen wir erreichen, dass es vor dem <strong>Staatsexamen</strong> einen <strong>Zwischenabschluss</strong> gibt, damit bei nicht-bestehen des Staatsexamens die Studienzeit nicht vergebens war. So wollen wir für Jurist*innen einen LL.B (<strong>Bachelor of Laws</strong>) nach 6 Semestern erreichen. Auch Pharmazeut*innen oder Mediziner*innen sollen nach 6 Semestern schon einen Bachelorabschluss erhalten. Dies könnte beispielsweise ein Bachelor in den Medizinwissenschaften oder in Biomedizin sein.<br>
Auch in anderen Fächern wollen wir uns für Verbesserungen einsetzen. So soll es zum Beispiel für BWL-Studis die Möglichkeiten geben, einen Master in <strong>Wirtschaftspsychologie</strong> zu machen. Damit wären wir eine der ersten Universitäten, die dies ermöglichen würde. Auch soll es im Master die Möglichkeit geben ein Begleitfach (Minor) in “<strong>Nachhaltigkeitsmanagement</strong>” und in “Wirtschaftspsychologie” zu wählen.<br>
Ebenso setzen wir uns für die Ausweitung der <strong>allgemeinen Studien</strong> ein! Wir fordern, dass es in jedem Bachelorstudiengang möglich sein muss, Leistungspunkte über die allgemeinen Studien zu erbringen. Über ein eigenes Zertifikat soll nach einer gewissen Anzahl an Leistungspunkten aus den Allgemeinen Studien, dies als “<strong>Allgemeines Studium</strong>” bescheinigt werden.<br>
Des Weiteren fordern wir deutlich mehr Lehrangebote zum Thema Nachhaltigkeit. Diese sollen auch über die allgemeinen Studien belegt werden können, anrechenbar für den eigenen Bachelorstudiengang sein und ab einer gewissen Anzahl von Leistungspunkten mit einem Zertifikat als “<strong>Nachhaltiges Studium</strong>” bescheinigt werden.<br>
Diese Ergänzungen stellen für uns einen Wichtigen Beitrag zum Lebenslangen Lernen dar, da wir beide Angebote als große Lehrbereiche im “<strong>Studium im Alter</strong>” sehen.<br>
Im Sprachenzentrum und in den Philologien können Studierende bereits jetzt schon Sprachen lernen. Hier wollen wir über unsere neu geschaffene <strong>studentische Vertretung</strong> das Angebot der verschiedenen Sprachen und vor allem die Anzahl an <strong>Anfänger*innen-Kursen deutlich erhöhen</strong>. Zudem wollen wir in den Bereichen “Theologie &amp; Altertum”, “Naturwissenschaften”, “Gesellschaftswissenschafteni” sowie in “Medizin, Psychologie &amp; Sport” <strong>FFA-Studiengänge</strong> (Fachspezifische Fremdsprachen ‘Aiusbildung) einrichten. Dies sind Zusatzstudiengänge, die neben dem Bachelor-, Master- oder Promotionsstudium absolviert werden können und mit einem eigenen Zertifikat über den Erwerb von <strong>Fachspezifischen Fremdsprachenkenntnissen</strong> abschließen.<br>
Für die <strong>O-Woche</strong> wollen wir eine <strong>enge Kooperation mit den Fachschaften</strong> erreichen um für mehr <strong>Nachhaltigkeit</strong> und eine breitere Sensibilisierung gegenüber Sexismus und Alkoholmissbrauch zu werben. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein <strong>Awareness-Team</strong> etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene <strong>Schutzräume</strong> in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere </strong><strong>allgemeinen Forderungen</strong><strong> auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gegen versteckte Studiengebühren (z.B Gebühren für Praktika abschaffen, Material zur Verfügung stellen)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Lehre besser ausfinanzieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bachelorabschluss während des Staatsexamens als Zwischenabschluss</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Interdisziplinarität fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Allgemeine Studien in allen Studiengängen anrechenbar machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Anfänger*innen-Sprachkurse und Sprachkurse in Randzeiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zusatzstudiengänge “Fachspezifische Fremdsprachenausbildung” ausweiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sensibilisierung in der O-Woche für Nachhaltigkeit und gegen Sexismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Barrierefreiheit in der Bildung</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusammen mit der WWU IT haben wir an <strong>verschiedenen Evaluationen</strong> teilgenommen um das Angebot, z.B. von Vorlesungsaufzeichnungen, zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben im StuPa einen <strong>Antrag zur Barrierefreiheit</strong> beschlossen, der das Studierendenparlament zur Verwendung von Mikrofonen, dem barrierefreien Zugang zum Parlament, Induktionsschleifenanlagen und der Prüfung von Videoaufzeichnungen verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Für uns ist es essentiell, dass Bildung für alle zugänglich gemacht wird. Deswegen setzen wir uns aktiv dafür ein, dass alle <strong>Skripte online</strong> zur Verfügung gestellt werden. Dafür wollen wir eine <strong>Pflicht zum Learnweb</strong> umsetzen, sodass es für jeden Pflichtkurs im Studium einen Learnwebkurs geben muss! Zudem sollten <strong>eLectures mit Untertiteln</strong> versehen werden, damit Bildung nicht an körperlichen Einschränkungen scheitert. Für Hörgeschädigte soll die Präsenzlehre problemlos mitverfolgbar sein. Daher setzen wir uns dafür ein, dass <strong>Induktionsschleifen </strong>(<a href="https://www.hoerhelfer.de/Wissenswertes/Lexikon/Induktionsschleife/"><span class="underline">https://www.hoerhelfer.de/Wissenswertes/Lexikon/Induktionsschleife/</span></a>) in allen Vorlesungssälen angebracht werden.<br>
Um die <strong>Barrierefreiheit</strong> in den Uni-Gebäuden zu ermöglichen sind Barrierefreie Zugänge, <strong>höhenverstellbare Arbeits- und Laborplätze</strong>, sowie <strong>Schreibplätze für Rollstuhlfahrer*innen</strong> in Hörsälen dringend notwendig.<br>
Wir setzen uns dafür ein, dass der <strong>Studienzugang</strong> zu zulassungsbeschränkten Studiengängen nicht nur über den NC erreicht werden kann. Wir wollen auch außerschulische Leistungen wie z.B. Ehrenamt, Berufsausbildung und -erfahrung, Wartezeit und/oder fachspezifische Eignungstests in der Auswahl von Studierenden einsetzen. Wichtig ist hierbei ein niedrigschwelliges Angebot.<br>
Ziel muss dennoch sein, die Anzahl der <strong>Studienplätze bedarfsgerecht anzupassen</strong>, damit jeder*jedem Interessierten auch ein Studienplatz angeboten werden kann. Gerade bei den Masterplätzen setzen wir uns für eine <strong>Masterplatzgarantie</strong>.<br>
Außerdem setzen wir uns für ein <strong>freundliches Prüfungsmanagement</strong> ein. Das heißt, dass An- und Abmeldungen einfacher ermöglicht und flexibler gestaltet werden sollen. Wir wollen unbürokratische Prozesse im Prüfungsamt z.B. bei der Anmeldung und Nachmeldung von Prüfungen. Auch setzen wir für die <strong>Abschaffung des Drittversuchs</strong> ein, damit Studierende ohne Druck und Sorgen ihr Studium durchführen können.<br>
Auch der <strong>Nachteilsausgleich</strong> gehört für uns zu einem Studi-freundlichen Prüfungsmanagement. Nicht jeder*jedem sieht man ihre*seine Beeinträchtigung an, weshalb wir barrierearme Prozesse für den Nachteilsausgleich brauchen. Im Allgemeinen sollten die Dozierenden ihre Prüfungen auf Machbarkeit und <strong>Zeitdruck</strong> überprüfen. Wir lehnen es ab, dass Prüfungen gestellt werden, in denen der*die Dozierende genau weiß, dass die Klausur nur für die wenigsten in der zur Verfügung stehenden Zeit vollständig zu bearbeiten ist.<br>
Weiterhin möchten wir <strong>Anwesenheitspflichten</strong>, überall wo es möglich ist, verhindern. So wird es Studierenden ermöglicht, ihren Alltag flexibel zu gestalten, wenn sie beispielsweise neben dem Studium arbeiten müssen. Wo Anwesenheitspflichten notwendig sind, setzen wir uns für Sonderregelungen für Studis mit Kind ein. Diesen wollen wir während der Veranstaltung einen <strong>Betreuungsplatz</strong> zusichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den Studiengängen sollte nach Möglichkeit <strong>Universal-Design for learning</strong> (<a href="http://www.cast.org/impact/universal-design-for-learning-udl"><span class="underline">http://www.cast.org/impact/universal-design-for-learning-udl</span></a>) größeren Einzug erhalten. Dieses Lehrkonzept bietet den Vorteil, dass mehrere Sinne angesprochen werden, wodurch Einschränkungen der Seh- oder Hörfähigkeit, aber auch Lese- und Rechtschreibschwächen, leichter umgangen und ausgeglichen werden können. Daher fordern wir, dass Dozierende in diesem Bereich Fortbildungen besuchen und das Zentrum für Hochschullehre (ZHL), Fortbildungen in diesem Bereich selber anbietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch müssen wir auf Einschränkungen in den Lehrplänen achten. <strong>Neurodivergente Studierende, also XYZBieepBoopbieepBieep… </strong>müssen die Möglichkeit haben gleichberechtigt an unserer Universität zu studieren. Das bedeutet, dass es beispielsweise für <strong>Dyskalkulie </strong>(Rechenschwäche) oder <strong>Lese-Rechtschreib-Schwächen</strong> Änderungen der Lehrpläne geben sollte. Zum Beispiel könnte in den Sozialwissenschaften Mathematik durch Informatik für diese Studierenden ersetzt werden und so das der Nachteil für die Studierenden beseitigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Barrierefreiheit in der Bildung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Skripte hochladen und Pflicht zum Learnweb</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Untertitel bei den eLectures</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Induktionsschleifen für Hörgeschädigte in den Hörsälen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreie Zugänge sowie Arbeits- und Laborplätze und rollstuhlgerechte Hörsäle</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abiturnote nicht als einziges Zugangskriterium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Masterplatzgarantie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Freundliches Prüfungsmanagement und Zeitdruck in Klausuren reduzieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Drittversuch abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Leichter Zugang zu Nachteilsausgleichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anwesenheitspflichten weitläufig verhindern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In anwesenheitspflichtigen Veranstaltungen wie z.B. Praktika oder Tutorien Betreuungsplätze für Kinder zusichern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Universal-Design for Learning als Didaktisches Konzept etablieren und Fortbildung für Dozierende anbieten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studiengänge für Neurodivergente Studierende anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Bibliotheken</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
In der Corona-Krise haben wir gemeinsam mit der Universität und der ULB ein <strong>Konzept</strong> erarbeitet, welches die <strong>Öffnung der Bibliotheken </strong>und<strong> Studierendenservices</strong> möglich machte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der <strong>Bibliotheken-Kommission</strong> am Senat, haben wir aktiv zur Gestaltung und Verbesserungen der Bibliotheken beigetragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die ULB und die Zweigbibliotheken sind nicht nur in den Klausurenphasen ein beliebter Ort für Studierende und Promovierende um zu lernen oder zu recherchieren. Was hierbei leider immer wieder auffällt, sind die unterschiedlichen <strong>Qualitätsstandards der Bibliotheken</strong>.<br>
Da am Naturwissenschaftlichen Campus aktuell und in den nächsten Jahren viel gebaut werden wird, fordern wir die <strong>Zusammenlegung der Naturwissenschaftlichen Bibliotheken</strong> um Synergien zu nutzen. Konkret sollen die Bibliotheken der Mathematik/Informatik, Physik, Pharmazie, Chemie und der Geowissenschaften in einem Gebäude zusammengelegt werden. Dieses soll dabei dem <strong>Standard der Mediziner-Bibliothek</strong> entsprechen, also über einen Ruheraum, ein kleines Bistro oder Cafe, Gruppenarbeitsräume, einen Lesesaal mit Einzelarbeitskabinen und mehrere PC-Arbeitsplätze verfügen.<br>
Die <strong>Öffnungszeiten</strong> der Zweigbibliotheken wollen wir <strong>Studierenden-freundlich</strong> anpassen. Das heißt längere Öffnung in Randzeiten und gerade in der Klausurenphase eine deutliche Ausweitung der <strong>Öffnungen an Samstagen und Sonntagen</strong>.<br>
An allen Bibliotheken wollen wir die <strong>Schließfach-Situation</strong> deutlich verbessern. Das heißt <strong>mehr Schließfächer</strong> die mit einer Karte statt mit Münzen oder Chips verschließbar sind.<br>
Wichtig ist uns auch, dass es für den <strong>leihbare Ladekabel</strong> in den gängigsten Anschlussarten gibt. Diese sollen ausdrücklich nur für den Notfall sein und nur auf Nachfrage an der Information aussgeliehen werden können. Damit wollen wir die Ressourcen schonen und auf eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung der Ladekabel hinwirken.<br>
Ebenso halten wir eine <strong>höhere Anzahl an eBooks</strong> für notwendig, damit alle Studierende auf die notwendige Literatur zurückgreifen können und nicht auf die physischen Exemplare in der Bibliothek angewiesen sind. Dies sorgt ebenfalls dafür, dass sich Studierende fast keine Bücher selber kaufen müssen und auch finanziell besser aufgestellt sind! Besonders für die freiwilligen Sprachkurse im Sprachenzentrum und den Philologien wollen wir die selbst gekauften Lehrbücher durch bereitgestellte eBooks ersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Bibliotheken </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>NaWi-Bibliotheken zentral zusammenlegen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ruheräume, Gruppenarbeitsräume, Cafes und Bistros und Mehr Schließfächer und Schließfächer ohne Münzen in den Bibliotheken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Öffnungszeiten in Zweigbibliotheken ausweiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auf Nachfrage Notfall-Ladekabel in Bibliotheken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Literatur online Verfügbar machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><span class="underline"><strong>Lehramt</strong></span></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir eine <strong>Beauftragung für das Lehramt</strong> geschaffen, die daran arbeitet die verschiedenen <strong>Kombinationen des Lehramtsstudiums</strong> sinnvoll miteinander zu verbinden und gut zu vernetzen. So sollen z.B. besser organisierte Orientierungswochen entstehen oder die Dopplung von Vorlesungen und Kursen vermieden werden. Auch die Vernetzung der verschiedenen Lehramtsfachschaften soll so vorangetrieben werden, damit Erfahrungen besser ausgetauscht werden und alle Studierenden von neuen Konzepten und Ideen profitieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Lehrer*innen erfüllen eine wichtige Aufgabe indem sie junge Generationen für die Probleme der Zukunft sensibilisieren und ihnen die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben mitgeben. Leider werden Lehramtsstudis nicht dementsprechend beachtet und müssen sich mit vielen Problemen während des Studium herumschlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern daher zum einen die <strong>bessere Abstimmung</strong> zwischen den Lehramtsstudiengängen. Es soll <strong>jede Vorlesung aufgezeichnet</strong> werden, damit Überschneidungen so kompensiert werden können. Auch müssen <strong>Leistungen substituierbar</strong> werden. Wenn beispielsweise Studierende die Fächerkombination Biologie und Chemie studieren, sollten die Chemie-Module des Biologie-Teils durch das Chemiestudium substituiert werden können. Damit reduzieren wir die Belastung für Lehramtsstudierende und geben ihnen mehr Freiraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns ebenso für eine <strong>bessere Wahlmöglichkeit</strong> der Fächerkombinationen ein. Wir wollen im 2-Fach Bachelor zusätzlich zum 50:50 Prinzip den Studierenden eine richtige Wahl lassen. Sie sollen selber entscheiden können, was ihr <strong>Schwerpunktfach</strong> sein soll und wo sie vielleicht mehr erfahren wollen. Zudem wollen wir den Übergang vom 2-Fach Bachelor zum Fachwissenschaftlichen Bachelor und Master erleichtern.<br>
Ebenso setzen wir uns für <strong>mehr Grundschullehramts-Studienplätze</strong> an unserer Universität ein! Das Angebot entspricht hier absolut nicht dem gesellschaftlichen Bedarf und auch nicht der Nachfrage durch Studieninteressierte.<br>
In den Masterstudiengängen wollen wir, wie bereits in anderen Bundesländern und Staaten erprobt, spezielle <strong>Masterstudiengänge für die Sonderförderung und Inklusion</strong>, sowie für die <strong>Begabtenförderung</strong> etablieren. Damit wollen wir die angehenden Lehrer*innen dazu befähigen, auf Sonderbedarf bei den Schüler*innen durch Lernschwächen, aber auch durch Begabungen in bestimmten Bereichen, entsprechend reagieren zu können und sie gemäß ihren Bedürfnissen fördern zu können. Damit tragen wir zu einer inklusiveren Bildung in den Schulen und damit im gesamten zu einer inklusiveren Gesellschaft bei!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>das Lehramt </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>2-FB besser abstimmen (Vorlesungen immer aufzeichnen, sonst Wahlmöglichkeiten)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anrechnung von Leistungen bei inhaltlichen Doppelungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einfacherer Wechsel von Lehramt zur Fachwissenschaft</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehr Studienplätze für das Grundschullehramt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vorbereitung auf Sonderförderung und Begabungsförderung</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:53:09 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3FINAL: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/Studierende_absichern-52528</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 27.10.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass die zinsfreien Sozialdarlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes an Studierende vergeben werden können. Um uns darüber hinaus als Studierendenschaft für eine grunsätzliche Verbesserung des BAföGs stark zu machen, haben wir im AStA mit der Einrichtung des BAföG Arbeitskreises die Möglichkeit geschaffen, mit anderen ASten in Münster gemeinsam politische Forderungen zu formulieren und eine wiederkehrende Kampagne zu erarbeiten. Im Rahmen dessenfindetzudem eine regelmäßige Vernetzung des AKs mit dem BAföG Amt Münster zu diesem Thema statt.<br>
Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>
Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren mit hohen Kosten verbunden.<br>
Als Sozialleistung soll daher das BAföG auch finanziell benachteiligten Menschen ein Studium ermöglichen. In vielen Fällen reicht die individuelle Förderung jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine echte Reform des BAföGs ein.<br><br>
Dazu gehört die Öffnung für ausländische Studierende, eine realistische Förderungshöchstdauer und die Herabsetzung der Hürden beim Studiengangswechsel. Desweiteren muss eine Antragsstellung nachträglichermöglicht, der neoliberale Leistungsnachweis abgeschafft und BAföG unabhängig vom Alter gezahlt werden.<br>
Zudem darf die Wahl des Studienorts nicht von den örtlichen Mieten abhängig sein. Deswegen müssen Mietstufen eingeführt werden und die Wohnkostenpauschale an die lokalen Mieten angepasst werden.<br>
Studieren soll und darf nicht mit einer Verschuldung einhergehen. Aus diesem Grund fordern wir, das BAföG nicht mehr zur Hälfte als Kredit, sondern wieder gänzlich als Vollzuschuss auszuzahlen.<br><br>
Probleme beim BAföG liegen aber nicht nur in der grundsätzlichen Konzipierung der Sozialleistung, sondern auch in der Abwicklung durch die Studierendenwerke. Um eine schnelle und studierendenorientierte Bearbeitung der Anträge in Münster zu erreichen, fordern wir schnellstmöglich eine ausreichende Finanzierung der BAföG-Abteilung des Studierendenwerks Münster. Zusätzlich schaffen wir eine studentische Vernetzungsstelle der ASten in Münster in der Abteilung für Ausbildungsförderung und fordern eine regelmäßige Evluation von Sachbearbeiter*innen.<br><br>
Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr<br>
Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>
Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>
So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Damit wollen wir Studierenden in prekären Situationen mit direkten Zuschüssen aus Spenden kurzfristig helfen, denn die rechtlichen Hürden verhindern solche Zuschüsse aus Geldern der Studierendenschaft.<br>
Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine echte Reform des BAföGs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung am Wohl der Studierenden bei der Antragsbearbeitung im BAföG-Amt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Mitbestimmung in der Abteilung für Ausbildungsförderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern (hier einfügen)</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits eine Kampagne zur Wohnraumproblematik gestartet. Im Rahmen dessen wurde ein alternatives Wohnraumprotestcamp vor dem Schloss sowie kritische Stadtführungen organisiert, um öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinzuweisen und sowohl Uni als auch die Stadt dazu aufzufordern, endlich geeignete Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir an der Planung der Jubiläumsfeier 50 Jahre nach Besetzung des f24 beteiligt und engagieren uns im AStA als Teil des städtischen Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung”. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Deine Couch für Erstis” versuchen wir, die Wohnraumsituation für Studierende aktiv zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle (Hier einfügen)</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Uns ist es wichtig, dass die Universität <strong>niedrigschwellige Angebote</strong> für studentische Gründer*innen schafft. Wir setzen uns daher für eine V<strong>erbesserung universitärer Strukturen</strong> in diesem Bereich und den Abbau von Barrieren ein. Dies wollen wir unter anderem durch eine Vernetzung mit dem Startup-Center und der Wirtschaftsförderung erreichen. Auch ist ein <strong>Gründungsreader</strong>, welcher durch die Universität zu erstellt werden soll, als Informationsquelle wichtig. Zentral ist für uns auch, dass es eine <strong>studentische Vertretung</strong> im Startup-Center gibt, damit studentische Interessen in jeder Gliederung der Univeristät gewahrt werden! Desweiteren fordern wir von der Universität vor allem grüne und soziale Startups über das Startup-Center zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Verbesserung der universitären Strutkuren um Gründer*innen niedrigschwellig zu unterstützen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>studentische Vertretung und Beteiligung im Start-Up Center sichstellen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:47:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU9: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29460</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29460</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass die zinsfreien Sozialdarlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes an Studierende vergeben werden können. Um uns darüber hinaus als Studierendenschaft für eine grunsätzliche Verbesserung des BAföGs stark zu machen, haben wir im AStA mit der Einrichtung des BAföG Arbeitskreises die Möglichkeit geschaffen, mit anderen ASten in Münster gemeinsam politische Forderungen zu formulieren und eine wiederkehrende Kampagne zu erarbeiten. Im Rahmen dessenfindetzudem eine regelmäßige Vernetzung des AKs mit dem BAföG Amt Münster zu diesem Thema statt.<br>Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren mit hohen Kosten verbunden.<br>Als Sozialleistung soll daher das BAföG auch finanziell benachteiligten Menschen ein Studium ermöglichen. In vielen Fällen reicht die individuelle Förderung jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine echte Reform des BAföGs ein.<br><br>Dazu gehört die Öffnung für ausländische Studierende, eine realistische Förderungshöchstdauer und die Herabsetzung der Hürden beim Studiengangswechsel. Desweiteren muss eine Antragsstellung nachträglichermöglicht, der neoliberale Leistungsnachweis abgeschafft und BAföG unabhängig vom Alter gezahlt werden.<br>Zudem darf die Wahl des Studienorts nicht von den örtlichen Mieten abhängig sein. Deswegen müssen Mietstufen eingeführt werden und die Wohnkostenpauschale an die lokalen Mieten angepasst werden.<br>Studieren soll und darf nicht mit einer Verschuldung einhergehen. Aus diesem Grund fordern wir, das BAföG nicht mehr zur Hälfte als Kredit, sondern wieder gänzlich als Vollzuschuss auszuzahlen.<br><br>Probleme beim BAföG liegen aber nicht nur in der grundsätzlichen Konzipierung der Sozialleistung, sondern auch in der Abwicklung durch die Studierendenwerke. Um eine schnelle und studierendenorientierte Bearbeitung der Anträge in Münster zu erreichen, fordern wir schnellstmöglich eine ausreichende Finanzierung der BAföG-Abteilung des Studierendenwerks Münster. Zusätzlich schaffen wir eine studentische Vernetzungsstelle der ASten in Münster in der Abteilung für Ausbildungsförderung und fordern eine regelmäßige Evluation von Sachbearbeiter*innen.<br><br>Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr<br>Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Damit wollen wir Studierenden in prekären Situationen mit direkten Zuschüssen aus Spenden kurzfristig helfen, denn die rechtlichen Hürden verhindern solche Zuschüsse aus Geldern der Studierendenschaft.<br>Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine echte Reform des BAföGs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung am Wohl der Studierenden bei der Antragsbearbeitung im BAföG-Amt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Mitbestimmung in der Abteilung für Ausbildungsförderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits eine Kampagne zur Wohnraumproblematik gestartet. Im Rahmen dessen wurde ein alternatives Wohnraumprotestcamp vor dem Schloss sowie kritische Stadtführungen organisiert, um öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinzuweisen und sowohl Uni als auch die Stadt dazu aufzufordern, endlich geeignete Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir an der Planung der Jubiläumsfeier 50 Jahre nach Besetzung des f24 beteiligt und engagieren uns im AStA als Teil des städtischen Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung”. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Deine Couch für Erstis” versuchen wir, die Wohnraumsituation für Studierende aktiv zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Uns ist es wichtig, dass die Universität <strong>niedrigschwellige Angebote</strong> für studentische Gründer*innen schafft. Wir setzen uns daher für eine V<strong>erbesserung universitärer Strukturen</strong> in diesem Bereich und den Abbau von Barrieren ein. Dies wollen wir unter anderem durch eine Vernetzung mit dem Startup-Center und der Wirtschaftsförderung erreichen. Auch ist ein <strong>Gründungsreader</strong>, welcher durch die Universität zu erstellt werden soll, als Informationsquelle wichtig. Zentral ist für uns auch, dass es eine <strong>studentische Vertretung</strong> im Startup-Center gibt, damit studentische Interessen in jeder Gliederung der Univeristät gewahrt werden! Desweiteren fordern wir von der Universität vor allem grüne und soziale Startups über das Startup-Center zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Verbesserung der universitären Strutkuren um Gründer*innen niedrigschwellig zu unterstützen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>studentische Vertretung und Beteiligung im Start-Up Center sichstellen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:43:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU8: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29459</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29459</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass die zinsfreien Sozialdarlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes an Studierende vergeben werden können. Um uns darüber hinaus als Studierendenschaft für eine grunsätzliche Verbesserung des BAföGs stark zu machen, haben wir im AStA mit der Einrichtung des BAföG Arbeitskreises die Möglichkeit geschaffen, mit anderen ASten in Münster gemeinsam politische Forderungen zu formulieren und eine wiederkehrende Kampagne zu erarbeiten. Im Rahmen dessenfindetzudem eine regelmäßige Vernetzung des AKs mit dem BAföG Amt Münster zu diesem Thema statt.<br>Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren mit hohen Kosten verbunden.<br>Als Sozialleistung soll daher das BAföG auch finanziell benachteiligten Menschen ein Studium ermöglichen. In vielen Fällen reicht die individuelle Förderung jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine echte Reform des BAföGs ein.<br><br>Dazu gehört die Öffnung für ausländische Studierende, eine realistische Förderungshöchstdauer und die Herabsetzung der Hürden beim Studiengangswechsel. Desweiteren muss eine Antragsstellung nachträglichermöglicht, der neoliberale Leistungsnachweis abgeschafft und BAföG unabhängig vom Alter gezahlt werden.<br>Zudem darf die Wahl des Studienorts nicht von den örtlichen Mieten abhängig sein. Deswegen müssen Mietstufen eingeführt werden und die Wohnkostenpauschale an die lokalen Mieten angepasst werden.<br>Studieren soll und darf nicht mit einer Verschuldung einhergehen. Aus diesem Grund fordern wir, das BAföG nicht mehr zur Hälfte als Kredit, sondern wieder gänzlich als Vollzuschuss auszuzahlen.<br><br>Probleme beim BAföG liegen aber nicht nur in der grundsätzlichen Konzipierung der Sozialleistung, sondern auch in der Abwicklung durch die Studierendenwerke. Um eine schnelle und studierendenorientierte Bearbeitung der Anträge in Münster zu erreichen, fordern wir schnellstmöglich eine ausreichende Finanzierung der BAföG-Abteilung des Studierendenwerks Münster. Zusätzlich schaffen wir eine studentische Vernetzungsstelle der ASten in Münster in der Abteilung für Ausbildungsförderung und fordern eine regelmäßige Evluation von Sachbearbeiter*innen.<br><br>Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr<br>Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Damit wollen wir Studierenden in prekären Situationen mit direkten Zuschüssen aus Spenden kurzfristig helfen, denn die rechtlichen Hürden verhindern solche Zuschüsse aus Geldern der Studierendenschaft.<br>Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine echte Reform des BAföGs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung am Wohl der Studierenden bei der Antragsbearbeitung im BAföG-Amt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Mitbestimmung in der Abteilung für Ausbildungsförderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits eine Kampagne zur Wohnraumproblematik gestartet. Im Rahmen dessen wurde ein alternatives Wohnraumprotestcamp vor dem Schloss sowie kritische Stadtführungen organisiert, um öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinzuweisen und sowohl Uni als auch die Stadt dazu aufzufordern, endlich geeignete Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir an der Planung der Jubiläumsfeier 50 Jahre nach Besetzung des f24 beteiligt und engagieren uns im AStA als Teil des städtischen Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung”. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Deine Couch für Erstis” versuchen wir, die Wohnraumsituation für Studierende aktiv zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:42:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU7: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29458</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29458</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass die zinsfreien Sozialdarlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes an Studierende vergeben werden können. Um uns darüber hinaus als Studierendenschaft für eine grunsätzliche Verbesserung des BAföGs stark zu machen, haben wir im AStA mit der Einrichtung des BAföG Arbeitskreises die Möglichkeit geschaffen, mit anderen ASten in Münster gemeinsam politische Forderungen zu formulieren und eine wiederkehrende Kampagne zu erarbeiten. Im Rahmen dessenfindetzudem eine regelmäßige Vernetzung des AKs mit dem BAföG Amt Münster zu diesem Thema statt.<br>Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren mit hohen Kosten verbunden.<br>Als Sozialleistung soll daher das BAföG auch finanziell benachteiligten Menschen ein Studium ermöglichen. In vielen Fällen reicht die individuelle Förderung jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine echte Reform des BAföGs ein.<br><br>Dazu gehört die Öffnung für ausländische Studierende, eine realistische Förderungshöchstdauer und die Herabsetzung der Hürden beim Studiengangswechsel. Desweiteren muss eine Antragsstellung nachträglichermöglicht, der neoliberale Leistungsnachweis abgeschafft und BAföG unabhängig vom Alter gezahlt werden.<br>Zudem darf die Wahl des Studienorts nicht von den örtlichen Mieten abhängig sein. Deswegen müssen Mietstufen eingeführt werden und die Wohnkostenpauschale an die lokalen Mieten angepasst werden.<br>Studieren soll und darf nicht mit einer Verschuldung einhergehen. Aus diesem Grund fordern wir, das BAföG nicht mehr zur Hälfte als Kredit, sondern wieder gänzlich als Vollzuschuss auszuzahlen.<br><br>Probleme beim BAföG liegen aber nicht nur in der grundsätzlichen Konzipierung der Sozialleistung, sondern auch in der Abwicklung durch die Studierendenwerke. Um eine schnelle und studierendenorientierte Bearbeitung der Anträge in Münster zu erreichen, fordern wir schnellstmöglich eine ausreichende Finanzierung der BAföG-Abteilung des Studierendenwerks Münster. Zusätzlich schaffen wir eine studentische Vernetzungsstelle der ASten in Münster in der Abteilung für Ausbildungsförderung und fordern eine regelmäßige Evluation von Sachbearbeiter*innen.<br><br>Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr<br>Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Damit wollen wir Studierenden in prekären Situationen mit direkten Zuschüssen aus Spenden kurzfristig helfen, denn die rechtlichen Hürden verhindern solche Zuschüsse aus Geldern der Studierendenschaft.<br>Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine echte Reform des BAföGs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung am Wohl der Studierenden bei der Antragsbearbeitung im BAföG-Amt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Mitbestimmung in der Abteilung für Ausbildungsförderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:38:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU6: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29457</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29457</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass die zinsfreien Sozialdarlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes an Studierende vergeben werden können. Um uns darüber hinaus als Studierendenschaft für eine grunsätzliche Verbesserung des BAföGs stark zu machen, haben wir im AStA mit der Einrichtung des BAföG Arbeitskreises die Möglichkeit geschaffen, mit anderen ASten in Münster gemeinsam politische Forderungen zu formulieren und eine wiederkehrende Kampagne zu erarbeiten. Im Rahmen dessenfindetzudem eine regelmäßige Vernetzung des AKs mit dem BAföG Amt Münster zu diesem Thema statt.<br>Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren mit hohen Kosten verbunden.<br>Als Sozialleistung soll daher das BAföG auch finanziell benachteiligten Menschen ein Studium ermöglichen. In vielen Fällen reicht die individuelle Förderung jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine echte Reform des BAföGs ein.<br><br>Dazu gehört die Öffnung für ausländische Studierende, eine realistische Förderungshöchstdauer und die Herabsetzung der Hürden beim Studiengangswechsel. Desweiteren muss eine Antragsstellung nachträglichermöglicht, der neoliberale Leistungsnachweis abgeschafft und BAföG unabhängig vom Alter gezahlt werden.<br>Zudem darf die Wahl des Studienorts nicht von den örtlichen Mieten abhängig sein. Deswegen müssen Mietstufen eingeführt werden und die Wohnkostenpauschale an die lokalen Mieten angepasst werden.<br>Studieren soll und darf nicht mit einer Verschuldung einhergehen. Aus diesem Grund fordern wir, das BAföG nicht mehr zur Hälfte als Kredit, sondern wieder gänzlich als Vollzuschuss auszuzahlen.<br><br>Probleme beim BAföG liegen aber nicht nur in der grundsätzlichen Konzipierung der Sozialleistung, sondern auch in der Abwicklung durch die Studierendenwerke. Um eine schnelle und studierendenorientierte Bearbeitung der Anträge in Münster zu erreichen, fordern wir schnellstmöglich eine ausreichende Finanzierung der BAföG-Abteilung des Studierendenwerks Münster. Zusätzlich schaffen wir eine studentische Vernetzungsstelle der ASten in Münster in der Abteilung für Ausbildungsförderung und fordern eine regelmäßige Evluation von Sachbearbeiter*innen.<br><br>Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr<br>Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass auch Studis, die einen BAföG-Anspruch haben und damit derzeit von Beitragserstattungen ausgeschlossen sind, Hilfe erhalten können. Denn Notsituationen können trotz BAföG-Anspruch auftreten.<br>Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine echte Reform des BAföGs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Orientierung am Wohl der Studierenden bei der Antragsbearbeitung im BAföG-Amt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studentische Mitbestimmung in der Abteilung für Ausbildungsförderung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:37:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU5: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29456</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29456</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass die zinsfreien Sozialdarlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes an Studierende vergeben werden können. Um uns darüber hinaus als Studierendenschaft für eine grunsätzliche Verbesserung des BAföGs stark zu machen, haben wir im AStA mit der Einrichtung des BAföG Arbeitskreises die Möglichkeit geschaffen, mit anderen ASten in Münster gemeinsam politische Forderungen zu formulieren und eine wiederkehrende Kampagne zu erarbeiten. Im Rahmen dessenfindetzudem eine regelmäßige Vernetzung des AKs mit dem BAföG Amt Münster zu diesem Thema statt.<br>
Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>
Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren nicht kostenlos. Vielmehr haben Studierende vielerlei Kosten zu decken. Dabei soll das BAföG helfen – eigentlich. In vielen Fällen reicht das BAföG jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine Reform hin zu einem <strong>bedarfsgerechten, elternunabhängigen BAföG</strong> ein. Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>
Außerdem wollen wir hier in Münster einen reibungslosen Ablauf beim BAföG sicherstellen. Auf der einen Seite wollen wir eine Stelle schaffen, bei der Studierende Unterstützung für das Ausfüllen der komplizierten Formulare erhalten können und auf der anderen Seite werden wir uns weiterhin für eine schnelle und <strong>fristgerechte Bearbeitung </strong>der Anträge durch das Studierendenwerk einsetzen.<br>
Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>
So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass auch Studis, die einen BAföG-Anspruch haben und damit derzeit von Beitragserstattungen ausgeschlossen sind, Hilfe erhalten können. Denn Notsituationen können trotz BAföG-Anspruch auftreten.<br>
Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Elternunabhängiges BAföG</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Antragsbearbeitung im Studierendenwerk</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:37:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU4: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29455</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29455</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass Darlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes vergeben werden. Mit dem <strong>BAföG-Arbeitskreis</strong> haben wir dazu auch eine Kampagne und politische Forderungen zum BAföG formuliert. Außerdem findet sich eine regelmäßige Vernetzung mit dem Studierendenwerk zu diesem Thema statt.<br>
Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>
Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren nicht kostenlos. Vielmehr haben Studierende vielerlei Kosten zu decken. Dabei soll das BAföG helfen – eigentlich. In vielen Fällen reicht das BAföG jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine Reform hin zu einem <strong>bedarfsgerechten, elternunabhängigen BAföG</strong> ein. Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>
Außerdem wollen wir hier in Münster einen reibungslosen Ablauf beim BAföG sicherstellen. Auf der einen Seite wollen wir eine Stelle schaffen, bei der Studierende Unterstützung für das Ausfüllen der komplizierten Formulare erhalten können und auf der anderen Seite werden wir uns weiterhin für eine schnelle und <strong>fristgerechte Bearbeitung </strong>der Anträge durch das Studierendenwerk einsetzen.<br>
Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>
So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass auch Studis, die einen BAföG-Anspruch haben und damit derzeit von Beitragserstattungen ausgeschlossen sind, Hilfe erhalten können. Denn Notsituationen können trotz BAföG-Anspruch auftreten.<br>
Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Elternunabhängiges BAföG</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Antragsbearbeitung im Studierendenwerk</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Außerdem wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis für einen Tarifvertrag für SHKs einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:36:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU3: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29454</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29454</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass Darlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes vergeben werden. Mit dem <strong>BAföG-Arbeitskreis</strong> haben wir dazu auch eine Kampagne und politische Forderungen zum BAföG formuliert. Außerdem findet sich eine regelmäßige Vernetzung mit dem Studierendenwerk zu diesem Thema statt.<br>
Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>
Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren nicht kostenlos. Vielmehr haben Studierende vielerlei Kosten zu decken. Dabei soll das BAföG helfen – eigentlich. In vielen Fällen reicht das BAföG jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine Reform hin zu einem <strong>bedarfsgerechten, elternunabhängigen BAföG</strong> ein. Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>
Außerdem wollen wir hier in Münster einen reibungslosen Ablauf beim BAföG sicherstellen. Auf der einen Seite wollen wir eine Stelle schaffen, bei der Studierende Unterstützung für das Ausfüllen der komplizierten Formulare erhalten können und auf der anderen Seite werden wir uns weiterhin für eine schnelle und <strong>fristgerechte Bearbeitung </strong>der Anträge durch das Studierendenwerk einsetzen.<br>
Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>
So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass auch Studis, die einen BAföG-Anspruch haben und damit derzeit von Beitragserstattungen ausgeschlossen sind, Hilfe erhalten können. Denn Notsituationen können trotz BAföG-Anspruch auftreten.<br>
Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Elternunabhängiges BAföG</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Antragsbearbeitung im Studierendenwerk</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Gemeinsam mit dem Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) möchten wir die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Zum anderen wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis vernetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:36:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU2: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29453</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29453</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass Darlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes vergeben werden. Mit dem <strong>BAföG-Arbeitskreis</strong> haben wir dazu auch eine Kampagne und politische Forderungen zum BAföG formuliert. Außerdem findet sich eine regelmäßige Vernetzung mit dem Studierendenwerk zu diesem Thema statt.<br>
Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>
Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren nicht kostenlos. Vielmehr haben Studierende vielerlei Kosten zu decken. Dabei soll das BAföG helfen – eigentlich. In vielen Fällen reicht das BAföG jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine Reform hin zu einem <strong>bedarfsgerechten, elternunabhängigen BAföG</strong> ein. Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>
Außerdem wollen wir hier in Münster einen reibungslosen Ablauf beim BAföG sicherstellen. Auf der einen Seite wollen wir eine Stelle schaffen, bei der Studierende Unterstützung für das Ausfüllen der komplizierten Formulare erhalten können und auf der anderen Seite werden wir uns weiterhin für eine schnelle und <strong>fristgerechte Bearbeitung </strong>der Anträge durch das Studierendenwerk einsetzen.<br>
Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>
So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass auch Studis, die einen BAföG-Anspruch haben und damit derzeit von Beitragserstattungen ausgeschlossen sind, Hilfe erhalten können. Denn Notsituationen können trotz BAföG-Anspruch auftreten.<br>
Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Elternunabhängiges BAföG</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Antragsbearbeitung im Studierendenwerk</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br>
Mit der <strong>bewegten Pause</strong> wurde durch den Hochschulsport und das Sport-Referat ein Programm etabliert, welches das Aufmerksamkeit der Studis und die psychische und physische Belastung verbessern soll. Anknüpfend daran, haben wir mit der <strong>Sport-Kampagne </strong>diese Belastung während der Corona-Krise aufgegriffen und versucht Studierende für physische und psychische Gesundheit zu sensibilisieren und ihnen somit in und durch die Krise zu helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Das Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) sollen die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Zum anderen wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis vernetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:36:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3NEU: Studierende absichern</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29452</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 17.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29452</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Studierende absichern!</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Studierende ist die Universität nicht zu denken. Daher müssen wir alle Studierenden absichern um ihnen ein Selbstbestimmtes und sorgenfreies Studium zu ermöglichen. Auch hier sieht die UN einen dringenden Handlungsbedarf und hat dazu verschiedene Ziele formuliert um mehr soziale und gesundheitliche Sicherheit zu schaffen. Zu Beginn ist die <strong>finanzielle Sicherheit</strong> und die Gesundheit während des Studiums, sowohl physisch als auch psychisch und durch das Studium für uns von besonderer Bedeutung. Aber auch mangelnder Wohnraum bleibt ein zentrales Problem für Studierende in Münster, welches es weiterhin zu thematisieren gilt. Zusätzlich sind auch der Zugang zu <strong>Wasser und Hygiene</strong> sowie <strong>faire Arbeit</strong> an und nach der Universität für die Sicherheit der Studierenden auf allen Ebenen entscheidend!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Finanzielle Sicherheit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 1: </strong>„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA haben wir die <strong>Darlehens-Ordnung</strong> so angepasst, dass Darlehen jetzt entsprechend des BAföG-Höchstsatzes vergeben werden. Mit dem <strong>BAföG-Arbeitskreis</strong> haben wir dazu auch eine Kampagne und politische Forderungen zum BAföG formuliert. Außerdem findet sich eine regelmäßige Vernetzung mit dem Studierendenwerk zu diesem Thema statt.<br>
Während der Corona-Krise haben wir mit der Universität zusammen den <strong>Corona-Notfond</strong> aufgelegt und die Mittel an Studis vergeben. Gleichzeitig haben wir den Haushaltstitel für Sozialdarlehen verdoppelt und die Bedarfsprüfung bei <strong>Sozialdarlehen-Stundungen</strong> abgeschafft. Während wir diese echten Hilfen geschaffen haben, haben wir uns gegen die Corona-”Hilfen” der Bundesregierung positioniert, da diese nicht sozial gerecht und fair sind und eine Gefährdung für das freie und selbstbestimmte Studium sind!<br>
Studis können sich an die <strong>Sozialberatung</strong> des AStA wenden und ein Sozialdarlehen oder eine Erstattung des Semesterbeitrags aus Mitteln der Studierendenschaft bei finanziellen Notlagen, beantragen. Genauso hilft die Sozialberatung zusammen mit der Rechtsberatung Studierenden, die sich gegen Willkür des Studierendenwerks bei der Bearbeitung der BAföG-Anträge wehren wollen oder die sich in anderen rechtlichen Schwierigkeiten befinden.<br><br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Studieren ist trotz der Abschaffung der Studiengebühren nicht kostenlos. Vielmehr haben Studierende vielerlei Kosten zu decken. Dabei soll das BAföG helfen – eigentlich. In vielen Fällen reicht das BAföG jedoch kaum zum Leben und Studieren aus. Deshalb setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für eine Reform hin zu einem <strong>bedarfsgerechten, elternunabhängigen BAföG</strong> ein. Studieren darf kein Privileg sein. Deshalb stehen wir in der Studienförderung für mehr Breitenförderung anstatt der im Moment betriebenen Spitzenförderung.<br>
Außerdem wollen wir hier in Münster einen reibungslosen Ablauf beim BAföG sicherstellen. Auf der einen Seite wollen wir eine Stelle schaffen, bei der Studierende Unterstützung für das Ausfüllen der komplizierten Formulare erhalten können und auf der anderen Seite werden wir uns weiterhin für eine schnelle und <strong>fristgerechte Bearbeitung </strong>der Anträge durch das Studierendenwerk einsetzen.<br>
Wir garantieren, dass die <strong>Sozial- und Rechtsberatung</strong> auch weiterhin für alle Studis kostenlos zur Verfügung stehen und werden diese noch ausbauen, da die Besetzung derzeit nicht dem Bedarf entspricht. Den Mitarbeiter*innen des AStA sollen zudem verschiedene Fortbildungen ermöglicht werden, um den Bedürfnissen der Studis gerecht werden zu können.<br>
So wie wir mit dem Corona-Notfonds zahlreichen Studis in der Krise unterstützen konnten, soll es auch in Zukunft Notfallhilfen für unvorhergesehene Situationen geben. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass auch Studis, die einen BAföG-Anspruch haben und damit derzeit von Beitragserstattungen ausgeschlossen sind, Hilfe erhalten können. Denn Notsituationen können trotz BAföG-Anspruch auftreten.<br>
Ein weiteres wichtiges Thema sind Steuern. Studierende sollen sich in Zukunft in einer <strong>studentischen Steuerberatung</strong> und mit einem entsprechenden Reader umfassend über ihre steuerliche Situation und ihre Möglichkeiten informieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>finanzielle Sicherheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Elternunabhängiges BAföG</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Antragsbearbeitung im Studierendenwerk</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechts- sowie Sozialberatung ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>AStA-Reader und Beratung zu Steuern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wohnraum für alle</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 11: </strong>„Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
In Münster ist die Wohnsituation bekanntlich sehr angespannt. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bereits kritische Stadtführungen sowie ein jährliches Wohnraumprotestkamp inklusive einer dazugehörigen Kampagne eingeführt. Beide Maßnahmen sollen so öffentlichkeitswirksam auf die Wohnraumsituation in Münster hinweisen sowie Uni und Stadt dazu auffordern, Maßnahmen zu treffen.<br>
Darüber hinaus sind wir Teil des Arbeitskreises “studentische Wohnraumversorgung” der Stadt und sind an der Planung der Jubiläums-Feier des F24 und der Housing Action Week beteiligt. Unter Anderem in solchen Arbeitskreisen setzen wir uns dafür ein, dass alternative Wohnraumideen berücksichtigt und geprüft werden, sodass dementsprechend wirkungsvolle Wohnraumkonzepte erstellt werden können. Mit dem Wohnraumbörse des AStA und dem Programm ”Couch für Erstis” versuchen wir Studierende die Wohnraumsituation zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Weil viele Probleme noch ungelöst und dringend sind, fordern wir:.<br>
Einerseits <strong>weitere Studiwohnheime</strong>, andererseits auch <strong>Wohnraum</strong>, in dem mehrere Generationen zusammen leben, sowie temporäres Wohnen, welches zwischenzeitliches Mieten in Containern oder in Studiwohnheimen ermöglicht. Gerade <strong>Kurzzeitmieten für Privatpersonen</strong> sind hier relevant. Studis, die eine weite Anreise haben und auf Wohnungssuche sind können so leicht zu WG-Castings und spontanen Besichtigungen gelangen. Außerdem sollen Leerstände der Universität genutzt werden und die Umnutzung von Bürogebäuden oder die Nutzung von Freiflächen für Mikrowohnen stärker beworben werden.<br>
Auch wollen wir uns bei der Stadt dafür einsetzen, <strong>Anreize für Vermieter*innen </strong>außerhalb des sozialen Wohnungsbaus zu schaffen, Studierende, insbesondere WGs, als Mieter*innen zu bevorzugen. Wir solidarisieren uns außerdem mit <strong>Hausbesetzungen</strong>, die auf Missstände in der Wohnungssituation aufmerksam machen.<br>
Die <strong>Finanzierung des Studierendenwerks</strong> ist weiterhin schlecht. Die Erhöhung der Landesmittel muss schnell geschehen, um weiteren Erhöhungen des Studi-Sozialbeitrags vorzubeugen. Zusätzlich benötigt es <strong>einheitliche Bewerbungsverfahren</strong> für Studiwerk-Wohnungen, sowie den <strong>Upload der Grundrisse</strong> dieser Wohnungen.<br>
Wir wollen uns bei der Universität, beim Land und bei der Stadt dafür einsetzen, Wohnraum für Studierende, beispielsweise auf Dächern von Instituten oder anderen Gebäuden der Universität, zu realisieren.<br>
Außerdem benötigt es mehr <strong>Informationen zum Wohnberechtigungsschein</strong>, welcher ausgestellt werden kann, um den Anspruch auf öffentlich gefördertes Wohnen, umgangssprachlich auch <strong>Sozialwohnungen</strong>, zu erlauben. Dies ist wichtig, da viele Studierende Anspruch auf ein solches Wohnen haben könnten, es aber durch unzureichende Information oft nicht wahrgenommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wohnraum für alle </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>mehr studentischen Wohnraum</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Solidarisierung mit Hausbesetzungen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Landesmittel erhöhen - Finanzierung des Studierendenwerks verbessern</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Leerstände nutzen und Nachverdichtung von Uni-Geländen</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Mehr Bewerbung des Wohnberechtigungsschein</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Gesundheit fördern</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 3: </strong>„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Corona hat das Thema Gesundheit im letzten Jahr maßgeblich in den Mittelpunkt gerückt. In einer <strong>Umfrage</strong>, die das Referat für Soziales, Wohnraum und Partizipation des AStA im letzten Jahr unter den Studierenden durchgeführt hat, kam zum Vorschein, dass neben den Sorgen um finanzielle Sicherheit und digitale Lehre, vor allem eine mentale Belastung die Studierenden beschäftigte. Der daraufhin gegründete <strong>Arbeitskreis PsyFi</strong> (Psychische Fitness) widmet sich nun diesem Thema und versucht Möglichkeiten zu finden, innerhalb der Universität Awareness zu schaffen und ein Konzept zum besseren Umgang mit psychischen Belastungen zu schaffen.<br><strong>Bewegte Pause</strong><br><strong>Sport-Kampagne</strong><br><strong>Zelte für den HSP</strong><br><strong>-&gt; Mehr Punkte zum Tagesgeschäft eventuell?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Die Studienzeit gleicht einem Balance-Akt aus Leistungsdruck, finanziellen Sorgen und der Suche nach sozialem Anschluss. 60 Prozent aller Studierenden brauchen zur Finanzierung ihres Studiums einen Nebenjob, viele Master-Studiengänge sind an einen sehr guten Notendurchschnitt im Bachelor geknüpft und der*die Arbeitgeber*in von morgen erwartet zusätzlich ein hohes Maß an Engagement außerhalb des Studiums. Hinzu kommen Freund*innen, Familie, Partner*innen, ggf. eigene Kinder, die sich Aufmerksamkeit und Zeit wünschen.<br><strong>Psychische Gesundheit</strong> ist daher ein großes Thema unter Studierenden. Das zeigt nicht zuletzt die oben erwähnte Umfrage des AStA. Dieses Ergebnis lässt sich unter anderem auf die Aspekte der erhöhten Isolation durch die Corona-Schutz-Maßnahmen zurückführen, jedoch zeigt es ferner, dass die psychische und körperliche Gesundheit schon lange hätte im Fokus der Universität stehen sollen.<br>
Aus diesen Gründen fordern wir allen voran die Ausarbeitung und Umsetzung eines <strong>Konzeptes zur psychischen Gesundheit</strong> innerhalb der Universität. Durch dieses Konzept sollen <strong>Beratungsangebote für Studierende</strong> wie auch Mitarbeitende besser vernetzt, beworben und gefördert werden. Es soll Schutzräume für betroffene Studis zum Austausch geben sowie auch Veranstaltungen wie ein “<strong>Auszeit-Wochenende</strong>”, in dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, dem Alltag zu entfliehen und einen gegebenen Raum vielfältig, kreativ und frei zu nutzen.<br>
Für angehende <strong>Lehrer*innen</strong>, soll es spezielle Beratungsangebote zu den Problematiken von Verbeamtung und psychischer Behandlung geben. Im Allgemeinen fordern wir hier von der Landesregierung, dem Landes-Asten-Treffen und der Universität eine Anerkennung der Problematik und den Einsatz für Betroffene statt die Stigmatisierung und Diskriminierung!<br>
Wir möchten ein <strong>Lernbuddy-Programm</strong> entwickeln, bei dem Studierende die Möglichkeit haben, sich zu verschiedenen Zwecken, wie Lernen im Tandem oder allgemeinen Austausch, zu vernetzten.<br>
Das Sportreferat und Vertreter*innen des Hochschulsports (HSP) sollen die <strong>bewegte Pause</strong> vorantreiben und Dozierende zu ihrem Einsatz (auch in digitalen Formaten) anregen.<br>
Wir setzen uns für <strong>mehr Plätze im Kursangebot des HSP</strong> ein und möchten dabei das hohe Niveau halten. Bei der Ausarbeitung des <strong>Gesundheitskonzeptes</strong> soll auch die Möglichkeit einer buchbaren <strong>mobilen Massage</strong> evaluiert werden und ein freiwilliger Gesundheitspass für Studierende eingeführt werden.<br>
Der <strong>arbeitsmedizinische Dienst der medizinischen Fakultät</strong> soll besser beworben werden und das Thema <strong>Sucht im Studium</strong> in der neuen Legislatur aufgearbeitet werden. Entsprechende Fakten und Infos zur Aufklärung sollen genauso wie Möglichkeiten zur Beratung und <strong>Prävention</strong> aufgegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der <strong>Gesundheit während des Studiums</strong> möchten wir auch den Aspekt <strong>Gesundheit durch das Studium</strong> aufgreifen. Allem Voran fordern wir dazu ein <strong>faires praktisches Jahr</strong> (PJ) für Medizinstudierende. Dabei wird von Seiten der Kliniken den Studierenden leider immer noch zu wenig Wertschätzung so wie z.B. keine oder nur sehr geringe Bezahlung entgegengebracht. Das Ziel des PJs, nebenher das theoretische Wissen zu wiederholen und zu festigen, wird hier klar verfehlt. Deswegen fordern wir eine faire Bezahlung im PJ und mehr Zeit für Lehre und Selbststudium!<br>
Wir finden, dass alle Studierenden mehr <strong>Mitbestimmungsrechte in der Gestaltung ihres Studiums</strong> haben sollten. Begeisterung kann nur dadurch geweckt werden, dass von Anfang an Platz zur Erkundung der eigenen Interessen geboten wird!<br>
Deutschlandweit gibt es immer mehr den Trend, dass es weniger Ärzt*innen gibt, die Abtreibungen durchführen. Damit ist die Versorgungssicherheit von Frauen* akut gefährdet! Problematisch ist insbesondere, dass junge Gynäkolog*innen nicht ausreichend in der Durchführung von Aborten geschult werden. Außerdem wird das Thema in der Fachärzt*innen-Weiterbildung häufig übergangen. Deswegen fordern wird, dass die Durchführung von <strong>Abtreibungen</strong>, beispielsweise in sogenannten „Papaya-Kursen“, wie die Charite sie verpflichtend für alle Mediziner*innen anbietet, auch in Münster <strong>in die Lehrpläne</strong> aufgenommen wird.<br>
Große Bedeutung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung hat auch die universitäre, biomedizinische Forschung. Trotzdem wird der Aspekt der Forschung im Medizinstudium stark vernachlässigt. Viele Mediziner*innen kommen in ihrer Zeit an der Universität kaum mit der Forschung Berührung und werden selbst bei <strong>Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit</strong>, wie der medizinischen Doktorarbeit, noch nicht ausreichend unterstützt. Dies muss sich ändern! Der neue Parallelstudiengang „Experimentelle Medizin“ in Münster ist ein Anfang zur Integration der Forschung in das Medizinstudium, jedoch bleibt dadurch der Erwerb von Kompetenzen wenigen Studierenden vorbehalten und ist mit großem zeitlichem Mehraufwand verbunden. Wir fordern den Ausbau die Öffnung für alle Studierende und die vermehrte <strong>Integration der experimentellen Medizin in den Humanmedizinstudiengang.</strong><br>
Die Lehre wird vor allem im klinischen Bereich häufig nur als störendere Nebentätigkeit gesehen und mit möglichst wenig Zeitaufwand absolviert. Wir sind der Meinung, dass die Ausbildung der nächsten Generation Ärzt*innen mehr als ein lästiger Zeitfresser sein sollte. Wir fordern daher<strong> mehr Zeit für Lehre</strong>!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen zur </strong><strong>Förderung der Gesundheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit während des Studiums</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erarbeitung eines Konzepts zur psychischen Gesundheit in der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Seminarangebote für Studierende ausbauen und mit weiteren Stellen kooperieren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebot eines “Auszeit-Wochenendes” für Studierende</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einführung eines Lernbuddy-Programms</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterführung und Etablierung der bewegten Pause in Vorlesungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbau der Plätze im Kursangebot des Hochschulsports</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Evaluation der Einführung einer mobilen Massage im Gesundheitskonzept</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bessere Bewerbung des arbeitsmedizinischen Dienst der medizinischen Fakultät</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Studium</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheit durch das Studium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faires Praktisches Jahr</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Abtreibung in den Lehrplan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Personalsituation verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Zeit für Lehre</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Faire Arbeit</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Formulierung der UN zu SDG 8:</span>„[…] Menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Das Thema faire Arbeit an der Uni stand bisher viel zu wenig im Fokus. Dies soll sich nun ändern. Bisher wurde schon ein <strong>Ratgeber zu studentischen Beschäftigungen</strong> durch den AStA erstellt, in dem viele Punkte zur Arbeit als Studi ausführlich erklärt werden. Zum anderen wurde eine <strong>SHK-Beauftragung</strong> eingerichtet, die sich um die Vernetzung mit SHKs bemüht und sich mit dem Aktivenkreis vernetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br>
Viele Studierende müssen arbeiten, um überhaupt studieren zu können. Damit dies möglich ist fordern wir eine <strong>Aufzeichnung jeder Vorlesung</strong>. Auch soll der Tausch von Wahl-Veranstaltungen leichter gemacht werden, indem ein Online-Tool geschaffen wird in dem Wunschtermine eingetragen und <strong>Tauschangebote</strong> mit anderen Studis verwaltet werden können. Dies kommt vor allem Studierenden mit Kind zugute, die nicht zu jeder Zeit für ein Seminar oder eine Vorlesung an die Uni fahren können.<br>
Für Studierende, die an der Uni arbeiten, wollen wir bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Wir möchten den <strong>Aktivenkreis der SHKs stärken</strong>. Dieser veranstaltet regelmäßige Treffen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und die allgemeinen Interessen der SHKs ein. Hierfür soll es eine verstärkte Zusammenarbeit mit den gewerkschaftlichen Hochschulgruppen, die den Aktivenkreis initiiert haben, geben. Auch sollten SHKs nach Tarif bezahlt werden, sodass ihre Arbeit gebührend gewürdigt wird.<br>
Außerdem wollen wir uns in Zusammenarbeit mit der Promovierendenvertretung für <strong>mehr Promotionsstellen</strong> einsetzen, ohne die eine Promotion finanziell kaum tragbar ist.<br>
Bei allen Stellen an der Universität ist <strong>Barrierefreiheit</strong>, sowohl in Sprache als auch in Umgebung, unfassbar wichtig. Deshalb fordern wir universitäre Arbeitsplätze barrierefrei zu machen, um sie für alle als potenzielle Stelle zugänglich zu machen.<br>
Fast alle Studis sind Teil einer ehrenamtlichen Organisation und stecken viel Freizeit in Herzensprojekte und das ohne Vergütung: Wir wollen eine größere <strong>Wertschätzung für Ehrenämter</strong> schaffen, indem wir die Universität auffordern diese Studienleistung anzuerkennen und <strong>Leistungspunkte an Ehrenämtler*innen</strong> zu vergeben. Alle Ehrenämter sollen bei Krankenkassen, dem BAFöG-Amt und allen anderen Stellen leichter anerkannt werden, sodass die Regelstudienzeit bei vielfältigem Engagement nicht als Maß zur Förderung gilt. Ebenso sollte die Möglichkeit, <strong>für ein Ehrenamt ein Urlaubssemester</strong> zu beantragen, gestärkt werden.<br>
All dies sollte auch auf die frisch ausgebildeten <strong>Inklusionstutor*innen</strong> zutreffen, die wie viele anderen Ehrenämter, nicht vergütet werden.<br>
Viele Studierende fühlen sich nach dem Studium nicht richtig auf das Arbeitsleben vorbereitet. Der <strong>Career-Service</strong> bietet schon jetzt Angebote zu Bewerbungsgesprächen, Bewerbungsschreiben, Einblicken in das Berufsleben und Vielem mehr. Deswegen wollen wir diesen Service bekannter machen, in dem sich der AStA mehr vernetzt und eine Umfrage erstellt, was Studis gerne für weitere Angebote hätten. Innerhalb dieses Angebots soll vor allem eine <strong>Kooperation mit nachhaltigen Unternehmen</strong> angestrebt werden, sodass gerade diese für Studis interessant gemacht werden.<br>
Auch möchten wir den Mut von studentischen <strong>Gründer*innen unterstützen</strong>. Hierfür soll sich der AStA mit der Wirtschaftsförderung vernetzen, sodass explizit für Studis Angebote geschaffen werden können. Auch hier sind insbesondere Gründungen mit grüner und sozialer Ausrichtung zu fördern. Das ganze soll zudem mit einem <strong>Gründungs-Reader</strong> begleitet werden, welcher Herausforderungen, Beratungsstellen, Strategien und Ansprechpartner*innen für die Gründung aufzeigt und vom Startup-Center erstellt werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>faire Arbeit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Online-Tool zum leichten Tausch von Veranstaltungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktivenkreis der SHKs stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit bei Stellenangeboten der Universität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ehrenämter als Studienleistung anerkennen und Urlaubssemester möglich machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit dem Career-Service und der Wirtschaftsförderung für einen guten Einstieg in das Berufsleben</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gründungen erleichtern und nachhaltige Gründungen fördern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Reader für Gründungsfragen durch das Startup-Center</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Wasser und Hygiene</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zu SDG 6: </strong>„Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bereits geschafft haben:</span><br>
Im AStA arbeiten wir an einem Konzept, um Hygieneprodukte auf Uni-Toiletten für alle Studis zur Verfügung zu stellen, denn wir brauchen kein Versteckspiel mit Menstruationsprodukten! Wir brauchen diese aber genauso, wie wir Toilettenpapier brauchen - also kostenlos auf allen Uni-Toiletten! Aktuell startet ein Pilotprojekt auf Toiletten in der ULB, um die Umsetzung für die gesamte Uni zu testen.<br><br><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span><br><strong>Saubere Toiletten</strong> gehören in jedem öffentlichen Gebäude zur Grundversorgung. Leider kann nicht jedes Universität-Gebäude damit aufwarten. Deshalb setzen wir uns für die nötigen Sanierungen ein. Außerdem sollte es in jedem Universität-Gebäude schnell erreichbare geschlechtsunabhängige <strong>Wickelräume</strong> geben und jederzeit Produkte für die Monatshygiene zur Verfügung stehen. Trotz allem können <strong>Hygienemängel</strong> auftreten. Deshalb wollen wir an einem intuitiven <strong>QR-Code-System</strong> arbeiten, mit dem Mängel einfach per Smartphone gemeldet werden können.<br>
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Toiletten werden wir uns außerdem für eine <strong>Nutzbarmachung von Regenwasser </strong>für die Spülungen bei Neubauten und Sanierungen einsetzen.<br>
Zudem werden wir ein Zeichen gegen die Plastikflut aus Einwegflaschen setzen, indem wir <strong>Wasserspender</strong> in den Mensen und allen Uni-Gebäuden aufbauen. Dazu sollen Wasserspender bei der Planung von Uni-Gebäuden in Zukunft immer berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Wasser und Hygiene </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hygiene von Toiletten verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschlechtsunabhängige Wickelräume</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Regenwasser nutzen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wasserspender für Studis</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:35:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2FINAL: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/Gerechte_Gesellschaft-4418</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 27.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/Gerechte_Gesellschaft-4418</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>
Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>
In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>
Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>
Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>
Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>
Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>
Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>
Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>
Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>
Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>
Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>
Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>
Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ferner fordern wir von der Universität eine <strong>kritische Forschung</strong> zum aktuellen Wirtschaftssystem und die Arbeit an <strong>alternativen Wirtschaftsformen</strong>. Gleiches gilt auch für die Lehre: Es müssen alle Wirtschaftsformen vermittelt und im Sinne der <strong>pluralen Ökonomik</strong> gleichbedeutend betrachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierung aller Prüfungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen<br></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><br><br><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Jede*r Studierende*r sollte eine Art basisdemokratisches Recht haben, eigene Vorschläge in die Entscheidungsprozesse der Uni einzubringen (Antragsrecht). Das heißt, dass Studierende Vorschläge ausformulieren, welche dann von den thematisch passenden Komissionen der Uni aufgenommen werden. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen, sofern die Arbeitsfähigkeit des Gremiums dadurch nicht beeinträchtigt wird. Anstatt einfach aus Prinzip hinter verschlossenen Türen Entscheidungen zu treffen, müsste dann diese Intransparenz jedes Mal begründet werden.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum.Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Dabei sollen die Aufgaben und Größen der Fachschaften engtsprechend berücksichtigt werden. Desweiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen ebenfalls evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür wollen wir die Strukturen zur Vergabe von Zuwendungen für Initiativen evaluieren sowie effizienter und nachvollziehbarer gestalten.<br>
Dabei soll dieBetreuung durch das Finanzreferat gestärkt werden, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und umfassenderbearbeitet werden können. Gegebenenfalls können wir uns auch eine Erhöhung der Mittel für Zuwendungen an studentische Initiativen vorstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grundsätzliches Antrags-, Anwesenheits- und Rederecht für alle Studierenden in Gremien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:31:45 +0100</pubDate>
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                        <title>K2NEU27: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29450</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 18.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29450</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierung aller Prüfungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Jede*r Studierende*r sollte eine Art basisdemokratisches Recht haben, eigene Vorschläge in die Entscheidungsprozesse der Uni einzubringen (Antragsrecht). Das heißt, dass Studierende Vorschläge ausformulieren, welche dann von den thematisch passenden Komissionen der Uni aufgenommen werden. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen, sofern die Arbeitsfähigkeit des Gremiums dadurch nicht beeinträchtigt wird. Anstatt einfach aus Prinzip hinter verschlossenen Türen Entscheidungen zu treffen, müsste dann diese Intransparenz jedes Mal begründet werden.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum.Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Dabei sollen die Aufgaben und Größen der Fachschaften engtsprechend berücksichtigt werden. Desweiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen ebenfalls evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür wollen wir die Strukturen zur Vergabe von Zuwendungen für Initiativen evaluieren sowie effizienter und nachvollziehbarer gestalten.<br>
Dabei soll dieBetreuung durch das Finanzreferat gestärkt werden, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und umfassenderbearbeitet werden können. Gegebenenfalls können wir uns auch eine Erhöhung der Mittel für Zuwendungen an studentische Initiativen vorstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grundsätzliches Antrags-, Anwesenheits- und Rederecht für alle Studierenden in Gremien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:30:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2NEU26: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29449</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 18.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29449</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierung aller Prüfungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Jede*r Studierende*r sollte eine Art basisdemokratisches Recht haben, eigene Vorschläge in die Entscheidungsprozesse der Uni einzubringen (Antragsrecht). Das heißt, dass Studierende Vorschläge ausformulieren, welche dann von den thematisch passenden Komissionen der Uni aufgenommen werden. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen, sofern die Arbeitsfähigkeit des Gremiums dadurch nicht beeinträchtigt wird. Anstatt einfach aus Prinzip hinter verschlossenen Türen Entscheidungen zu treffen, müsste dann diese Intransparenz jedes Mal begründet werden.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum.Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Dabei sollen die Aufgaben und Größen der Fachschaften engtsprechend berücksichtigt werden. Desweiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen ebenfalls evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür brauchen wir einen <strong>effizienten Haushaltsausschuss</strong>, dem mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, da dieser über Zuwendungen an Projekte von studentischen Gruppen entscheidet.<br>
Die Betreuung durch das Finanzreferat soll dabei weiterhin intensiv erfolgen, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und transparenter bearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grundsätzliches Antrags-, Anwesenheits- und Rederecht für alle Studierenden in Gremien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:30:02 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2NEU25: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29448</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 18.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29448</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierung aller Prüfungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Jede*r Studierende*r sollte eine Art basisdemokratisches Recht haben, eigene Vorschläge in die Entscheidungsprozesse der Uni einzubringen (Antragsrecht). Das heißt, dass Studierende Vorschläge ausformulieren, welche dann von den thematisch passenden Komissionen der Uni aufgenommen werden. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen, sofern die Arbeitsfähigkeit des Gremiums dadurch nicht beeinträchtigt wird. Anstatt einfach aus Prinzip hinter verschlossenen Türen Entscheidungen zu treffen, müsste dann diese Intransparenz jedes Mal begründet werden.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür brauchen wir einen <strong>effizienten Haushaltsausschuss</strong>, dem mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, da dieser über Zuwendungen an Projekte von studentischen Gruppen entscheidet.<br>
Die Betreuung durch das Finanzreferat soll dabei weiterhin intensiv erfolgen, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und transparenter bearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fachschaften </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Die Aufgaben und Größen der Fachschaften soll bei der Verteilung der Gelder angemessen berücksichtigt werden. Fachschaften, die ihr Geld für ihre Aufgaben jedes Haushaltsjahr nahezu vollständig aufbrauchen, sollten durch einen Zusatzbetrag profitieren, welcher mit der Fachschaftenkonferenz besprochen wird.Um personelle Probleme zu vermeiden, soll zusätzlich mit der Fachschaftenkonferenz evaluiert werden, ob Referent*innen dort zukünftig zusätzlich die Erlaubnis bekommen sollen, die Richtigkeit von Fachschaftsanträgen festzustellen, um eine fachschaftsnahe und autonome Finanzierung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Desweiteren wollen wir, dass Fachschaften im ständigen Kontakt mit dem AStA stehen und dort <strong>Mitbestimmungsrecht</strong> genießen. Über fachschaftsnahe Probleme sollen sich die jeweiligen Referent*innen im AStA intensiv mit den Fachschaften-Referent*innen vernetzen, um die <strong>Ziele der Studierendenschaft gemeinsam voranzubringen</strong>. Wir werden innerhalb des Finanzreferats weitere Vernetzungen zwischen den Finanzer*innen der Fachschaften organisieren, Serviceübersichten aktualisieren und die Kommunikation noch weiter verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht werden und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen außerdem evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zukünftig soll die <strong>Fachschaftenkonferenz </strong>intensiver in <strong>fachschaftsnahe Angelegenheiten</strong> eingebunden werden, zum Beispiel wenn ein Haushalt vorbereitet wird, ohne dabei Fachschaften mit niedrigem Stimmgewicht im Verhältnis zur Studierendenzahl auf der Fachschaftenkonferenz zu diskriminieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Fachschaftenreferat </strong>soll die Möglichkeit erhalten, sich in zwei Vorsitzende und vier Beisitzer*innen zu reorganisieren. Damit einhergehend soll auch eine Anpassung der Aufwandsentschädigungen und der finanziellen Mittel für das Referat erfolgen. Dies sorgt für einen diverses Referat und ist der großen Anzahl an Fachschaften eher abgemessen. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Aufwandsentschädigungen näher an die anderen autonomen Referate angepasst werden. Da alle sechs Personen Referent*innen wären, würden die Fachschaften zudem mehr Mitbestimmung auf dem AStA-Plenum erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grundsätzliches Antrags-, Anwesenheits- und Rederecht für alle Studierenden in Gremien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachschaften Zeugs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:28:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2NEU24: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29447</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 18.10.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierung aller Prüfungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Jede*r Studierende*r sollte eine Art basisdemokratisches Recht haben, eigene Vorschläge in die Entscheidungsprozesse der Uni einzubringen (Antragsrecht). Das heißt, dass Studierende Vorschläge ausformulieren, welche dann von den thematisch passenden Komissionen der Uni aufgenommen werden. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen, sofern die Arbeitsfähigkeit des Gremiums dadurch nicht beeinträchtigt wird. Anstatt einfach aus Prinzip hinter verschlossenen Türen Entscheidungen zu treffen, müsste dann diese Intransparenz jedes Mal begründet werden.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong>Legitimation und</strong><strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür brauchen wir einen <strong>effizienten Haushaltsausschuss</strong>, dem mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, da dieser über Zuwendungen an Projekte von studentischen Gruppen entscheidet.<br>
Die Betreuung durch das Finanzreferat soll dabei weiterhin intensiv erfolgen, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und transparenter bearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fachschaften </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Die Aufgaben und Größen der Fachschaften soll bei der Verteilung der Gelder angemessen berücksichtigt werden. Fachschaften, die ihr Geld für ihre Aufgaben jedes Haushaltsjahr nahezu vollständig aufbrauchen, sollten durch einen Zusatzbetrag profitieren, welcher mit der Fachschaftenkonferenz besprochen wird.Um personelle Probleme zu vermeiden, soll zusätzlich mit der Fachschaftenkonferenz evaluiert werden, ob Referent*innen dort zukünftig zusätzlich die Erlaubnis bekommen sollen, die Richtigkeit von Fachschaftsanträgen festzustellen, um eine fachschaftsnahe und autonome Finanzierung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Desweiteren wollen wir, dass Fachschaften im ständigen Kontakt mit dem AStA stehen und dort <strong>Mitbestimmungsrecht</strong> genießen. Über fachschaftsnahe Probleme sollen sich die jeweiligen Referent*innen im AStA intensiv mit den Fachschaften-Referent*innen vernetzen, um die <strong>Ziele der Studierendenschaft gemeinsam voranzubringen</strong>. Wir werden innerhalb des Finanzreferats weitere Vernetzungen zwischen den Finanzer*innen der Fachschaften organisieren, Serviceübersichten aktualisieren und die Kommunikation noch weiter verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht werden und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen außerdem evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zukünftig soll die <strong>Fachschaftenkonferenz </strong>intensiver in <strong>fachschaftsnahe Angelegenheiten</strong> eingebunden werden, zum Beispiel wenn ein Haushalt vorbereitet wird, ohne dabei Fachschaften mit niedrigem Stimmgewicht im Verhältnis zur Studierendenzahl auf der Fachschaftenkonferenz zu diskriminieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Fachschaftenreferat </strong>soll die Möglichkeit erhalten, sich in zwei Vorsitzende und vier Beisitzer*innen zu reorganisieren. Damit einhergehend soll auch eine Anpassung der Aufwandsentschädigungen und der finanziellen Mittel für das Referat erfolgen. Dies sorgt für einen diverses Referat und ist der großen Anzahl an Fachschaften eher abgemessen. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Aufwandsentschädigungen näher an die anderen autonomen Referate angepasst werden. Da alle sechs Personen Referent*innen wären, würden die Fachschaften zudem mehr Mitbestimmung auf dem AStA-Plenum erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grundsätzliches Antrags-, Anwesenheits- und Rederecht für alle Studierenden in Gremien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachschaften Zeugs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:27:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2NEU23: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29446</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 18.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29446</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anonymisierung aller Prüfungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong>Legitimation und</strong><strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür brauchen wir einen <strong>effizienten Haushaltsausschuss</strong>, dem mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, da dieser über Zuwendungen an Projekte von studentischen Gruppen entscheidet.<br>
Die Betreuung durch das Finanzreferat soll dabei weiterhin intensiv erfolgen, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und transparenter bearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fachschaften </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Die Aufgaben und Größen der Fachschaften soll bei der Verteilung der Gelder angemessen berücksichtigt werden. Fachschaften, die ihr Geld für ihre Aufgaben jedes Haushaltsjahr nahezu vollständig aufbrauchen, sollten durch einen Zusatzbetrag profitieren, welcher mit der Fachschaftenkonferenz besprochen wird.Um personelle Probleme zu vermeiden, soll zusätzlich mit der Fachschaftenkonferenz evaluiert werden, ob Referent*innen dort zukünftig zusätzlich die Erlaubnis bekommen sollen, die Richtigkeit von Fachschaftsanträgen festzustellen, um eine fachschaftsnahe und autonome Finanzierung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Desweiteren wollen wir, dass Fachschaften im ständigen Kontakt mit dem AStA stehen und dort <strong>Mitbestimmungsrecht</strong> genießen. Über fachschaftsnahe Probleme sollen sich die jeweiligen Referent*innen im AStA intensiv mit den Fachschaften-Referent*innen vernetzen, um die <strong>Ziele der Studierendenschaft gemeinsam voranzubringen</strong>. Wir werden innerhalb des Finanzreferats weitere Vernetzungen zwischen den Finanzer*innen der Fachschaften organisieren, Serviceübersichten aktualisieren und die Kommunikation noch weiter verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht werden und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen außerdem evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zukünftig soll die <strong>Fachschaftenkonferenz </strong>intensiver in <strong>fachschaftsnahe Angelegenheiten</strong> eingebunden werden, zum Beispiel wenn ein Haushalt vorbereitet wird, ohne dabei Fachschaften mit niedrigem Stimmgewicht im Verhältnis zur Studierendenzahl auf der Fachschaftenkonferenz zu diskriminieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Fachschaftenreferat </strong>soll die Möglichkeit erhalten, sich in zwei Vorsitzende und vier Beisitzer*innen zu reorganisieren. Damit einhergehend soll auch eine Anpassung der Aufwandsentschädigungen und der finanziellen Mittel für das Referat erfolgen. Dies sorgt für einen diverses Referat und ist der großen Anzahl an Fachschaften eher abgemessen. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Aufwandsentschädigungen näher an die anderen autonomen Referate angepasst werden. Da alle sechs Personen Referent*innen wären, würden die Fachschaften zudem mehr Mitbestimmung auf dem AStA-Plenum erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anwesenheit und Rederecht für alle Studierende in Gremiensitzungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachschaften Zeugs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:27:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2NEU22: Gerechte Gesellschaft</title>
                        <link>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29445</link>
                        <author>Vorstand (beschlossen am: 18.10.2020)</author>
                        <guid>https://CG2020.antragsgruen.de/CG2020/motion/29445</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><span class="underline"><strong>Gerechte Gesellschaft</strong></span></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uni als Ort einer inklusiven Bildung hat eine besondere Verantwortung, unsere vielfältige Gesellschaft abzubilden. Unsere Hochschule soll für uns deshalb ein Ort sein, an dem politische oder soziale Gleichheit gelebt wird. Als Studierendenschaft ist es unsere Aufgabe, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und Ungerechtigkeiten entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen dafür den Abbau von Barrieren als unerlässlich an. Ein wichtiger Punkt dabei ist die <strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong>, für die wir als queerfeministische Hochschulgruppe besonders kämpfen. Zum anderen soll aber auch die <strong>allgemeine Ungleichheit</strong> verringert werden. Dazu sollen <strong>friedliche und inklusive Gesellschaften</strong> und starke Institutionen beitragen, zu welchen jede*r uneingeschränkten Zugang haben muss! Durch die <strong>Partnerschaft, Internationalisierung und Vernetzung</strong> tragen wir als Studierendenschaft und Universität zu einem Wissenstransfer und -austausch bei. So können wir von anderen Gruppen, Hochschulen und Ländern lernen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Geschlechtergerechtigkeit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 5:</strong> „Geschlechtergleichstellung erreichen und Alle zur Selbstbestimmung befähigen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>
Als <strong>queerfeministische Hochschulgruppe</strong> sehen wir uns der Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet. Dabei verstehen wir Geschlechter nicht nur im binären System, sondern betrachten intersexuelle, nonbinäre, transsexuelle und queere Personen als selbstverständlichen Teil<br>
Seit jeher besetzen wir daher, im Sinne dieser Gerechtigkeit, unsere Plätze in <strong>universitären und studentischen Gremien quotiert</strong> und setzen uns für quotierte Redelisten in allen Gremien ein. Im Studierendenparlament konnten wir in der letzten Wahlperiode eine solche quotierte Redeliste durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns in einem eigenen Antrag für <strong>Unisex-Toiletten</strong>, <strong>kostenlose Hygieneprodukte</strong> in allen Waschräumen und <strong>geschlechtsunabhängige Wickelmöglichkeiten</strong> für Studierende mit Kindern ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA haben wir den Studierenden in den Toiletten bereits kostenlose <strong>Monatshygieneprodukte</strong> zu Verfügung gestellt und haben mit dem Gleichstellungsbüro zusammen dies auch für verschiedene Bibliotheken erreicht.<br>
Mit der <strong>Beauftragung</strong> “<strong>Studium mit Kind</strong>”, wollen wir die Vernetzung studierender Eltern durch das Studi-Kidz-Café weiter verstärken. Außerdem setzen sich die Beauftragten dafür ein, dass die Strukturen an der Uni so geändert werden, dass Studium und Kind nicht nur auf dem Papier miteinander vereinbar sind. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro haben wir den <strong>Studi-Kidz-Zuschuss angepasst</strong>. Dieser ist eine Möglichkeit zur Finanzierung von Babysitter*innen für Sudierende mit Kind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen einer großen <strong>Feminismus-Kampagne</strong> haben wir uns für Feminismus stark gemacht und Studis für das Thema <strong>sensibilisiert</strong>. Auch haben wir durch verschiedene Forderungen, im Rahmen dieser Kampagne, <strong>Aufmerksamkeit beim Rektorat </strong>für das Thema geweckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im AStA und im Studierendenparlament haben wir uns ebenfalls immer <strong>gegen sexisitsche Äußerungen</strong>, wie z.B. durch den Pressesprecher der Uni, positioniert und gezeigt, dass die Studierendenschaft offen und queerfeministisch ist!<br><br>
Wir haben die Wahlordnung der Studierendenschaft geändert, damit kandidierende Non-Binäre- und Trans-Personen auf ihren amtlichen Namen verzichten dürfen, wenn sie noch keine offizielle Namensänderung durchbringen konnten. Bei der diesjährigen Wahl werden sie zum ersten mal auf den Wahlzetteln bei dem Namen genannt, den sie sich selbst gegeben haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, die <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> der Fachbereich gleichwertig und auf hohem Niveau auszustatten. Dies trägt dazu bei, dass die von den Gleichstellungsbeauftragten geplanten Projekte besser umgesetzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter fordern wir die Einrichtung einer <strong>Sexismus-Beschwerdestelle</strong>, die auch handlungsfähig ist. Hier können Vorfälle von Alltagssexismus, sexualisierter Gewalt und übergriffigem Verhalten gemeldet werden. Die Person, die diese Stelle besetzt muss Teil der von Sexismus primär betroffenen Gruppe sein und sollte juristisches, sowie psychologisches Grundwissen haben. Die Stelle muss innerhalb der Uni-Struktur angesiedelt sein, soll jedoch unabhängig arbeiten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>FINT* (Frauen, inter, nichtbinäre und trans*) Personen weiter gefördert werden</strong>. Hier spielt unserer Meinung nach die Vernetzung von Studierenden, Doktorand*innen und Professor*innen eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Vorbilder aufgezeigt und die Studierenden weiter empowert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Gleichstellungsbüro hat sich schon ausführlich mit der Verwendung<strong> geschlechtergerechter Sprache</strong> auseinandergesetzt. Im Zuge dessen wurde ein Katalog von Empfehlungen erarbeitet. Wir fordern die konsequente Umsetzung der Empfehlungen und Tipps zur genderneutralen Sprache des Gleichstellungsbüros in Arbeiten von Studierenden und Professor*innen. Hierzu sollen <strong>Einführungskurse für alle Akteur*innen</strong> angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im universitären Alltag werden wir immer wieder dazu aufgefordert uns einem Geschlecht zuzuordnen. Für manche geschieht dies ohne einen zweiten Gedanken. Wir <strong>solidarisieren</strong> uns jedoch mit allen <strong>queeren Menschen</strong>, die durch das binäre Geschlechtersystem ausgeschlossen werden. Wir fordern, dass eine Anlaufstelle für alle nicht-binären, alle transsexuellen und alle inersexuellen Studierenden eingerichtet wird. Dies kann z.B. in Form eines autonomen Referats geschehen.<br>Weiter setzen wir uns für den Bau von Unisex-Toiletten in allen Neubauten ein. <em>Hier sollen die Waschbecken direkt in der Toilettenkabine installiert werden.</em> Auf diese Weise wird zusätzlich ein kleiner Schutzraum für diskriminierte Gruppen geschaffen.<br>In bestehenden Gebäuden sollen zusätzlich <strong>Unisex-Toiletten</strong> eingerichtet werden.<br>Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass Menschen, die ihren Vornamen abgelegt und an ihre Geschlechtsidentität angepasst haben, an der Uni und in der Gesellschaft auf keinen Fall mehr mit dem abgelegten Namen konfrontiert werden dürfen.<br>Weiter fordern wir, dass bei allen neuen Investitionen auf Geschlechter-Fragen Bezug genommen wird. Noch sind wir weit davon entfernt, die relativ ausgeglichenen Geschlechterverhältnisse zu Beginn des Studiums aufrechtzuerhalten. Ein Instrument, was dies langfristig ermöglicht, ist die <strong>Kaskadenquotierung</strong>. Dies bedeutet, dass die Studienplätze nach FINT*-Plätzen und offenen Plätzen geteilt werden. Die Anzahl der Studienplätze für FINT* im Studiengang richtet sich dabei am Anteil der FINT* im vorangegangenen Studiengang. Bei einem FINT*-Anteil von 40% im Bachelorstudiengang müssen so mindestens 40% der anschließenden Masterstudienplätze für FINT* bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Repräsentation der Geschlechtervielfalt muss auch durch die Quotierung aller Uni-Gremien erfolgen. Der AStA hat schon einen Schritt in die richtige Richtung getan, indem er insgesamt quotiert besetzt wird. In Zukunft soll auch jedes Referat quotiert werden und wir fordern von allen unseren Koalitionspartner*innen ihre Plätze im AStA quotiert zu besetzen.<br>
Wir setzen uns in allen Bereichen dafür ein, die Vielfältigkeit der Gesellschaft abzubilden. Ausbaupotential sehen wir zum Beispiel im Kultursemesterticket und den Kooperationspartner*innen. Wir wollen das <strong>Kultursemesterticket ausweiten</strong> und Frauenteams der Sportvereine mit aufnehmen. Auf diesem Weg können wir Frauensport in Bereichen männlicher Überrepräsentanz prominenter machen. Weiter wollen wir zukünftig mehr auf die Repräsentation von FINT* Personen bei den Kooperationspartner*innen achten und die Partner*innen vermehrt auf die Verwendung genderneutraler Sprache hinweisen.<br>
Wir stellen uns jeglicher Diskriminierung entgegen. Erste Schritte zum Erreichen einer gerechten und offenen Gesellschaft stellen <strong>Bildung und Aufklärung</strong> dar. An der Uni sollen diskriminierungsfreie Räume geschaffen werden. Der AStA soll hier mit einem Diskriminierungsmelder vorangehen, um Diskriminierung an der Uni sichtbar zu machen und so geschlossen dagegen vorgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zentrale Forderungen zum Thema </strong><strong>Geschlechtergerechtigkeit</strong><strong>:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Gelder für Gleichstellungsbeauftragte</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexismus-Beschwerdestelle einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kaskadenquotierung bei der Vergabe der Master- und Promotionsplätze</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Verwendung und Kurse zu geschlechtergerechter Sprache</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unisex-Toiletten in allen Neubauten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Weniger Ungleichheit:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 10:</strong> „Ungleichheit [...] verringern.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span><br>Als antifaschistische Hochschulgruppe, ist uns die <strong>Bekämpfung rechter Tendenzen</strong> und Orientierungen in der Studierendenschaft besonders wichtig. Mit der geschaffenen <strong>Beauftragung Antifaschismus</strong>, wollen wir genau diese Aufgabe erfüllen. Die wichtige Arbeit der Beauftragung haben wir im AStA und im Studierendenparlament durch verschiedene weitere Aktionen unterstützt. Eine angemessene Gedenkkultur bedingt auch, dass NationalsozialistInnen und Faschist*innen nicht länger geehrt werden. Daher gehört für uns die <strong>Umbenennung aller Straßen, Plätze und Gebäude,</strong> die nach diesen Personen benannt sind zu einem kritischen und notwendigen Umgang mit unserer Vergangenheit! Insbesondere haben wir uns dazu positioniert im Fall der Wilhelm-Klemm- und der Apffelstaedtstraße.<br>Aber nicht nur gegen Faschismus haben wir uns gestellt. Auch den <strong>ausufernden Antisemtismus</strong>, der in dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und ein Jahr später beim Angriff auf die Hamburger Synagoge seine traurigen Höhen hatte, bekämpfen wir mit allen Mitteln! Die <strong>Beauftragung “Antisemitismus bekämpfen”</strong> und der <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss der Studierendenschaft mit der BDS-Bewegung</strong> sind unsere Antwort, damit “Nie Wieder!”, nicht nur ein leeres Bekenntnis ist, sondern wir auch aktiv dafür kämpfen, dass Jüd*innen hier sicher leben können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Burschenschaften und Verbindungen haben wir durch Anträge im Studierendenparlament bekämpft! So haben wir uns für die <strong>Streichung der Franconia</strong>, einer faschistischen und sexistitschen Burschenschaft, aus der Matrikel eingesetzt. Auch haben wir mit dem <strong>Reader “Studentenverbindungen in Münster”</strong> schon länger eine Informations-Broschüre zu dem Thema umgesetzt. Damit haben wir ein niedrigschwelliges Angebot für Studierende, sich selbstständig mit dem Thema zu befassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch haben wir uns mit den Studierenden weltweit, besonders den <strong>Studierenden in Hongkong und in Rojava</strong> solidarisiert, welche durch autokratische Staaten und Diktator*innen in ihrem Leben und in ihrer Freiheit bedroht werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> geben wir allen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, an der Kultur der Stadt teilzuhaben. Wir evaluieren und erweitern die Angebote stetig und leisten so einen großen Beitrag Barrieren und Hürden für finanziell und kulturell benachteiligte Studierende abzubauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antisemitismus, Rassismus und Faschismus bekämpfen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine <strong>antifaschistische Uni</strong> ein! Das beinhaltet sowohl eine angemessene Gedenkkultur für die auch von Angehörigen der Universität Münster begangenen Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kolonialismus, als auch der Einsatz gegen heutige faschistische und militaristische Tendenzen sowohl an der Uni als auch in der Stadtgesellschaft.<br>Ebenso muss über diese Personen kritisch berichtet werden. ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende, welche direkt oder indirekt die <strong>NationalsozialistInnen</strong> unterstützt haben, müssen <strong>klar benannt und kritisch betrachtet</strong> werden.<br>Wo immer Nazis und Faschist*innen auftauchen, muss es oberste Pflicht sein ihnen entgegenzutreten und ihnen zu zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind. Daher fordern wir, als antifaschistische Hochschulgruppe, ein entschiedenes Engagement der Universität und der Studierendenschaft gegen solche Tendenzen. Die <strong>Universität und Studierendenschaft muss sich</strong>, im Sinne der Demokratie und Freiheit und im Gedenken an die Verbrechen des NS-Regimes, selber <strong>als antifaschistisch</strong> begreifen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün setzt sich daher seit Jahren dafür ein, <strong>Wilhelm den II.</strong> als Namensgeber der Universität zu streichen. Wir sind dagegen, dass ein <strong>Antisemit, aggressiver Kolonialist, Demokratiefeind und Kriegstreiber</strong> mit dem Namen unserer Uni geehrt wird. Den angestoßenen Aufarbeitungsprozess zur Benennung der Uni wollen wir kritisch und konstruktiv begleiten. Wir fordern aber weiterhin, dass das Rektorat und der Senat endlich konkrete Schritte unternehmen, die Streichung des Namens umzusetzen und zügig zu erörtern, welche alternativen Möglichkeiten zur Bennung es gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch der Einsatz gegen Antisemitismus. Dieser ist auch 75 Jahre nach Ende der Shoah ein massives gesellschaftliches Problem in Deutschland und weltweit, gegen das wir uns weiterhin einsetzen wollen unabhängig davon ob es sich um rechten oder linken, christlichen oder muslimischen, friedensbewegten oder verschwörungstheoretischen oder einfach den Antisemitismus der bürgerlichen Mitte handelt. Deshalb wollen wir sowohl das <strong>Projekt “Antisemitismus bekämpfen”</strong> fortführen, als auch den <strong>Unvereinbarkeitsbeschluss mit der BDS-Bewegung</strong> und anderen Akteur*innen des aktuellen Antisemitismus verlängern. Mit uns hat Antisemitismus an der Universität keinen Platz.<br><br>Rassismus und Antiziganismus sind Lebenrealität von zahlreichen Studis an der Uni Münster. Wir erkennen diese Realitäten an und solidarisieren uns mit allen Betroffenen. Aber bloße Solidaritätsbekenntnisse reichen nicht aus - uns ist es wichtig, dafür zu kämpfen, dass BIPoC selbst mehr Gehör finden und ernst genommen werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt des BIPoC-Referats (Black, Indigenous and People of Colour), der Beauftragung für geflüchtete Studierende und für die Etablierung einer Antirassismusbeauftragung ein.<br><br>Wir setzen uns auch, entgegen der noch immer bestehenden De-Thematisierung deutscher Kolonialgeschichte, dafür ein, sie stetig weiter in den Fokus zu rücken, aufzuarbeiten und fortwährend wirkende Strukturen sichtbar zu machen. Wir erachten die Beschäftigung mit Kolonialismus als integralen Bestandteil aller geisteswissenschaftlichen Fächer. Aber auch für Studierende aus Fachbereichen, die bei erster Betrachtung wenig historische Bezüge haben, sind diese Inhalte relevant, unter anderem um die eigenen Rassismen zu verstehen und dekonstruieren zu können. Deshalb sollten sie, wenn nicht in den Fachbereichen, zumindestens in den Allgemeinen Studien studiengangsübergreifend die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit der deutschen Kolonialgeschichte, in etwa mit dem Völkermord an den Herero und Nama, auseinanderzusetzen.<br><br>Um die eigenen Rassismen zu erkennen und zu verstehen, brauchen wir außerdem umfassende Angebote, die sich auch speziell an weiße Studierende richten. Konkret schlagen wir vor, Kurse zu den Themen Crititical Whiteness und Allyship im Rahmen der Allgemeinen Studien für alle zugänglich zu machen. Auch intern als Hochschulgruppe setzen wir uns deshalb mit diesen Themen auseinander.<br><br>Rassismus ist eine strukturelle, hartnäckige Machtstruktur - deshalb müssen wir ihn auch mit tiefgreifenden Strukturveränderungen angehen. Um bis dahin wenigstens einen Teil der Benachteiligungen an der Uni zu bekämpfen, fordern wir eine gänzliche Anonymisierung aller Prüfungsleistungen. Studierende dürfen nicht aufgrund eines vermeintlich &quot;anders&quot; klingenden Namens benachteiligt werden. Dozierende, die nicht willens oder in der Lage sind, ihre eigenen Rassismen und den Eurozentrismus ihrer Lehrinhalte zu reflektieren, sondern diese bloß weiterhin bestärken und reproduzieren, dürfen nicht weiter lehren. Wir unterstützen hier eine unabhängige Beschwerdestelle als ersten wichtigen Schritt.<br><br>Wir stehen für Selbstbestimmung und dazu gehört ausdrücklich auch, dass alle Studierenden tragen können, was sie möchten. Eine Muslima, die ein Kopftuch trägt, sollte sich dafür niemals rechtfertigen müssen und darf in keinem Hörsaal, keiner Mensa und auch nicht in der Stadt dafür angefeindet werden. Zudem fordern wir von der Universität, an allen Fachbereichen Gebetsräume für gläubige Studierende zu schaffen. Die Uni Münster ist keine Campus-Universität und muss auch hier ihrer dezentralen Lage gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexismus und Queerfeindlichkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den verschiedenen Akteur*innen, die die <strong>O-Wochen</strong> mitgestalten, sollen die O-Wochen so umgestaltet werden, dass sich alle Studierenden und Anwohner*innen in der Stadt wohlfühlen. Wir setzen uns dabei für ein universitätsweites Verbot der Kleiderketten, Kleiderbäume oder anderer Spiele ein, die Studierende und vor allem Student*innen dazu bewegen sollen sich auszuziehen oder ihre Grenzen zu überschreiten. Für die O-Woche wollen wir ein Awareness-Team etablieren, welches als Ansprechpartner*in für Fachschaften, Studierende und O-Gruppenleitungen dienen soll. Auch wollen wir verschiedene Schutzräume in der O-Woche anbieten, die Studierenden in der gesamten Zeit zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Campus kommen verschiedene Akteur*innen zusammen. Um hier die marginalisierten Statusgruppen zu unterstützen, fordern wir die Einrichtung von <strong>Safe Spaces</strong> auf dem Campus. Hier kann die Vernetzung zwischen den Menschen der Statusgruppen niedrigschwellig stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als feministische und progressive Hochschulgruppe sind wir der Meinung, dass <strong>elitäre Männerbünde</strong> an unserer Universität <strong>keinen Platz</strong> haben sollten. Besonders gilt dies natürlich für ihre nationalistische Ausprägung, die Burschenschaften. Wir fordern deshalb die <strong>Streichung aller Verbindungen und Burschenschaften</strong> aus der Liste der Hochschulgruppen und von der Website der Universität, insbesondere der rechtsradikalen Franconia. Im AStA werden wir weiterhin <strong>kritische Aufklärungsarbeit</strong> über das Verbindungswesen leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klassismus und Privilegien:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kinder von Akademiker*innen und <strong>Arbeiter*innen</strong> sowie auch andere finanziell und kulturell Benachteiligte starten ihren Bildungsweg nicht mit denselben Chancen. Während die Kinder von Akademiker*innen häufiger ein Studium aufnehmen, brechen sie es seltener ab als Kinder von Arbeiter*innen oder anderweitig finanziell und kulturell Benachteiligte. Hierfür sind diverse <strong>formelle und informelle Hürden</strong> verantwortlich, die wir abbauen wollen. Seien es versteckte Studiengebühren wie Kosten für Laborpraktika und Exkursionen, seien es Diskriminierungen aufgrund der Nichtzugehörigkeit zum klassischen akademischen Milieu oder seien es <strong>fehlende Unterstützungen</strong> aus dem persönlichen Umfeld. Wir wollen nicht nur die <strong>Unterstützung für finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende</strong> ausbauen, sondern auch stärker mit ihrer Statusgruppenvertretung, dem autonomen Referat für finanziell und kulturell benachteiligte Studis, zusammenarbeiten. Darüber hinaus, fordern wir zentrale Ansprechpartner*innen an der Universität und Beratungsangebote in den Fachbereichen um finanziell und kulturell Benachteiligte Studierende besser zu unterstützen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem <strong>Kultursemesterticket</strong> leisten wir bereits heute einen solidarischen Beitrag um finanzielle und kulturelle Benachteiligung abzubauen. Diesen Beitrag wollen wir beibehalten und ausbauen! Dafür wollen wir weitere Partner*innen für das Kultursemesterticket anwerben und die Kapazitäten bei den bereits vorhanden Partner*innen erhöhen. Dies sollen unter anderem die Frauen-Sportmannschaften unserer KuSeTi-Partner*innen sein, aber auch das Sommernachtskino, der Allwetterzoo, den Mühlenhof, die LWL-Museen in Münster und das Planetarium können wir uns als Interessante Kulturelle Orte für die Studierenden vorstellen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die <strong>kritische Reflektion von Privilegien und gesellschaftlichen Hierarchien</strong> fest im Alltag aller verankert wird. Erste Schritte dazu bestehen darin, Kurse zum Thema „weiße Privilegien“ und „toxische Männlichkeit“ in den Allgemeinen Studien anzubieten. Langfristig sollten diese Kurse jedoch in allen Studiengängen fest verankert werden. Gerade Lehramtsstudierende müssen im Umgang mit den eigenen Privilegien geschult werden.<br><br>Natürlich ist uns bewusst, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft kein noch so gerechtes und chancengleiches Studium zum Guten Leben für alle führt. Wer keine Produktionsmittel besitzt, muss auch mit Hochschulabschluss die eigene Arbeitskraft verkaufen, während die, die Produktionsmittel besitzen, den Mehrwert einstreichen. Nichtsdestotrotz setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen, die noch mehr auf der Verlierseite des Kapitalismus stehen als weiße Akademikersöhne, die gleichen Chancen im System Universität bekommen. Bildung ist einer der Schlüssel zur universellen Emanzipation von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus. Diversity an der Universität hat für uns also nicht zum Ziel diverseres Humankapital zu produzieren, sondern bestehende gesellschaftliche Hierarchen zu überwinden und letztendlich die gesellschaflichen Zustände, die diese immer wieder reproduzieren zu überwinden, letztendlich &quot;alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>weniger Ungleichheit </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Gedenken an nationalsozialistischen ProfessorInnen an den Instituten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Meter den Nazis an der Universität und in der Stadt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhaltung der Beauftragungen für geflüchtete Studierende und der Beauftragung Antifaschismus</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortschreibung des Anti-BDS-Beschlusses und Fortführung des Projektes Antisemitismus bekämpfen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Einrichtung einer unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdestelle für Rassismus-Betroffene</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>O-Wochen mit mehr Awareness begleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Burschenschaften und Verbindungen aus der Liste der Hochschulgruppen streichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kritische Aufklärungsarbeit zu Verbindungen und Burschenschaften</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eigene Privilegien und gesellschaftliche Hierarchien hinterfragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Starke und Demokratische Institutionen</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 16:</strong> „Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und Leistungsfähige Rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben wir als ersten Schritt (gegen die Stimmen von LHG und RCDS im Studierendenparlament) erreicht, dass sich die Studierendenschaft <strong>friedlichen Zielen</strong> verpflichtet und dass sie sich zur Aufgabe macht, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Überführung von Projektstellen in langfristige <strong>Beauftragungen</strong> war ein erster Schritt, um den engagierten Personen die Möglichkeit zu geben, langfristig und effektiv für die Studierendenschaft tätig zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Controlling über die finanziellen Mittel für weitere Projekte der Studierendenschaft wurde letzte Legislatur bereits verbessert und die Transparenz über die verfügbaren Mittel gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hier fehlt sehr sehr viel Text!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Diverse Hochschulpolitik Projekte hier einfügen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Studentischer (Online) Journalismus Radio</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratische Universität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz von 2019 gibt es für zivile Universitäten in NRW wieder die Möglichkeit militärische Forschung zu betreiben. Um dies zu verhindern, haben wir nur ein Mittel: Unsere Universität muss sich eine <strong>strenge Zivilklausel</strong> geben. Diese Zivilklausel muss unmissverständlich vorschreiben, dass jede Form von Forschung an dieser Universität nur zivilen Zwecken und keinesfalls militärischen Zwecken dienen darf. Es ist unser Beitrag, den wir als Studierendenschaft leisten können, um die militärische Gewalt mit der Kraft eines politischen Neins in ihre Schranken zu weisen und etwas für eine friedlichere Welt zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Rektorat ist die Chef*innen-Etage der Universität. Aktuell sitzen hier keine Studis. Dies führt dazu, dass die <strong>Beachtung studentischer Interessen</strong> im Rektorat leider keine Selbstverständlichkeit ist. Um das zu ändern, fordern wir, dass mindestens eine*n Prorektor*in aus der Studierendenschaft kommen muss. Mit dem <strong>studentischen Prorektorat</strong> gewinnen wir als Studierendenschaft eine wertvolle Instanz der studentischen Teilhabe und Mitbestimmung an unserer Universität. Eine studentische Stimme in der Chef*innen-Etage bedeutet auch, dass studentische Interessen nicht länger ignoriert werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn ein Studi die Initiative ergreift und sich an der Universität beteiligen möchte, zeigt sich oft ein bestimmtes Problem auf: Das <strong>Verständnis der Universität von Transparenz und Beteiligung ist nicht zeitgemäß</strong>. Die Strukturen der Universität müssen eine Beteiligung der Studierenden ermöglichen. Dafür müssen Entscheidungsprozesse transparenter werden und Studis die Möglichkeit zur Beteiligung in diesen Prozessen gegeben werden. Außerdem sollten die Uni und insbesondere die Verwaltung offen für Ideen und Feedback von Studierenden sein. Zur Transparenz gehört, dass jede*r Studierende*r auf Anfrage alle gewünschten <strong>Informationen von der Verwaltung</strong> erhalten kann, die nicht der Geheimhaltung unterliegen. Auch soll, auf Anfrage, jede*r Studierende*r zu <strong>bestimmten Gremiensitzungen eingeladen werden, das Rederecht erhalten und bei Ausschluss der Öffentlichkeit </strong>bleiben dürfen.<br>
Die <strong>studentische Mitbestimmung im Senat</strong> muss signifikant steigen, da <strong>vier studentische Senator*innen</strong> von insgesamt 23 Senator*innen für mehr als 40.000 Studis eindeutig zu wenig sind. Es ist aktuell für die Hochschullehrer*innen mit ihrer absoluten Mehrheit deutlich zu leicht, die studentischen Meinung völlig zu ignorieren. Als realistisches Ziel betrachten wir die Viertelparität, also eine<strong> gleichberechtigte Vertretung für alle Statusgruppen</strong>, also Studis, Hochschullehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik und Verwaltung und akademische Mitarbeiter*innen im Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen <strong>Senatswahlkreise</strong> sind im Verhältnis zur jeweiligen Studierendenzahl sehr undemokratisch. So sind die einzelnen Stimmen der Medizinstudierenden aktuell mehr Wert als die einzelnen Stimmen der naturwissenschaftlichen Studierenden. Damit ein Wahlkreis zukünftig nicht mehr nur einen Fachbereich repräsentiert, setzen wir uns für eine neue sinnvolle Aufteilung mit einem <strong>annähernd gleichen Anteil an Studis</strong> ein. Deshalb ist eine Abänderung der Wahlkreise notwendig. Ziel muss es sein, dass jeder Wahlkreis etwa 25% der Studis repräsentiert und nicht einzelne Studienbereiche über- oder unterrepräsentiert sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand kennt ihn, niemand braucht ihn: Der <strong>Hochschulrat ist Unfug</strong>. Der Hochschulrat besteht aus Personen, von denen mindestens die Hälfte nichts mit der Universität zu tun haben darf. Dort reden und entscheiden Menschen ohne Verbindung zu Studierenden über Finanzen und die strategische Ausrichtung. Dabei folgt der Grundgedanke des Hochschulrats dem eines <strong>Aufsichtsrates</strong> einer Aktiengesellschaft. Mit der Einführung des Hochschulrats wurde der Senat eingeschränkt, obwohl der Senat direkt von allen Menschen an der Universität gewählt wird. Wir wollen ein Zurück zur Demokratie, indem der Hochschulrat abgeschafft wird und der Senat wieder die Funktion als höchste Instanz der Universität einnehmen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AStA &amp; Studierendenparlament </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere feste Überzeugung, dass der AStA alle Studis etwas angeht, denn der AStA vertritt die Studierendenschaft und handelt in ihrem Namen. Damit unsere Studierendenschaft funktioniert, braucht es Menschen, die sich an ihr beteiligen. Uns ist wichtig, dass alle Studierende wissen, <strong>welche Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen</strong>. Auch ist uns wichtig, dass <strong>Unsicherheiten</strong>, die von einer Teilhabe ablenken können, ausgeräumt werden, damit alle ihr volles Potenzial in unserem demokratischen System ausschöpfen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen an der intensiven <strong>Bewerbung der Hochschulwahlen </strong>festhalten und Hürden für die Beteiligung an allen Wahlen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Studis, die den AStA in seinen Aufgaben unterstützen, weiter stärken. Dazu wollen wir die <strong>Legitimation und</strong><strong> Transparenz</strong> der Beauftragungen stärken, um dem Posten mehr Gewicht zu verleihen. So können sie auch nach außen und im Kontakt mit anderen Universitätsgremien effektiver auftreten und erhalten dadurch mehr Handlungsspielraum..</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Initiativen</strong> sollen von der Studierendenschaft gut gefördert werden. Dafür brauchen wir einen <strong>effizienten Haushaltsausschuss</strong>, dem mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, da dieser über Zuwendungen an Projekte von studentischen Gruppen entscheidet.<br>
Die Betreuung durch das Finanzreferat soll dabei weiterhin intensiv erfolgen, damit Anfragen von studentischen Initiativen schneller und transparenter bearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Baracke wollen wir als soziokulturelles Zentrum der Studierendenschaft erhalten und damit Studierenden, Statusgruppen und Studentischen Initiativen einen Raum für Vernetzung, Austausch und Verständigung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Studentische Medien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Radio Q und dem Semesterspiegel haben wir zwei studentische Medien, welche aus den Mitteln der Studierendenschaft finanziert werden. Wir wollen die <strong>Autonomie</strong> beider Medien erhalten und stellen uns <strong>gegen politische Einflussnahme</strong> auf Inhalte und Formate. Die Moderator*innen von Radio Q werden bereits heute häufig für Veranstaltungen des AStA eingebunden. Dies wollen wir auch weiterhin so halten.<br>
Nach den guten Erfahrungen mit einem eigenständigeren und zugänglicheren Semesterspiegel wollen wir die Struktur des Semesterspiegels hin zu mehr Autonomie weiter verbessern. Dazu soll der Herausgeber*innenausschuss durch ein <strong>Aufsichtsgremium aus Journalist*innen</strong> und Vertreter*innen der Studierendenschaft ersetzt werden, dass den Semesterspiegel in seiner Tätigkeit konstruktiv begleitet. Die Redaktion soll die meisten Entscheidungen dann selbständig treffen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fachschaften </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass <strong>Fachschaften geringe finanzielle Hürden</strong> für die Umsetzung ihrer Projekte haben. Die Aufgaben und Größen der Fachschaften soll bei der Verteilung der Gelder angemessen berücksichtigt werden. Fachschaften, die ihr Geld für ihre Aufgaben jedes Haushaltsjahr nahezu vollständig aufbrauchen, sollten durch einen Zusatzbetrag profitieren, welcher mit der Fachschaftenkonferenz besprochen wird.Um personelle Probleme zu vermeiden, soll zusätzlich mit der Fachschaftenkonferenz evaluiert werden, ob Referent*innen dort zukünftig zusätzlich die Erlaubnis bekommen sollen, die Richtigkeit von Fachschaftsanträgen festzustellen, um eine fachschaftsnahe und autonome Finanzierung zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Desweiteren wollen wir, dass Fachschaften im ständigen Kontakt mit dem AStA stehen und dort <strong>Mitbestimmungsrecht</strong> genießen. Über fachschaftsnahe Probleme sollen sich die jeweiligen Referent*innen im AStA intensiv mit den Fachschaften-Referent*innen vernetzen, um die <strong>Ziele der Studierendenschaft gemeinsam voranzubringen</strong>. Wir werden innerhalb des Finanzreferats weitere Vernetzungen zwischen den Finanzer*innen der Fachschaften organisieren, Serviceübersichten aktualisieren und die Kommunikation noch weiter verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des Weiteren soll evaluiert werden, wie die <strong>Fachschaftspräsenz</strong> im AStA-Plenum bzw. auf der Fachschaftenkonferenz erhöht werden und ihre Stimmen dort gestärkt werden kann. Die <strong>Kommunikationswege</strong> zwischen nicht-autonomen Referaten und Fachschaften sollen außerdem evaluiert und verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zukünftig soll die <strong>Fachschaftenkonferenz </strong>intensiver in <strong>fachschaftsnahe Angelegenheiten</strong> eingebunden werden, zum Beispiel wenn ein Haushalt vorbereitet wird, ohne dabei Fachschaften mit niedrigem Stimmgewicht im Verhältnis zur Studierendenzahl auf der Fachschaftenkonferenz zu diskriminieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Fachschaftenreferat </strong>soll die Möglichkeit erhalten, sich in zwei Vorsitzende und vier Beisitzer*innen zu reorganisieren. Damit einhergehend soll auch eine Anpassung der Aufwandsentschädigungen und der finanziellen Mittel für das Referat erfolgen. Dies sorgt für einen diverses Referat und ist der großen Anzahl an Fachschaften eher abgemessen. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Aufwandsentschädigungen näher an die anderen autonomen Referate angepasst werden. Da alle sechs Personen Referent*innen wären, würden die Fachschaften zudem mehr Mitbestimmung auf dem AStA-Plenum erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Starke und Demokratische Institutionen </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>strenge Zivilklausel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>studentisches Prorektorat</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Transparenz und Beteiligung an der Uni verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anwesenheit und Rederecht für alle Studierende in Gremiensitzungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Viertelparität einführen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senatswahlkreise anpassen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hochschulrat abschaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wahlbeteiligung verbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderung von studentischen Initiativen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>RadioQ und Semesterspiegel Autonomie stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachschaften Zeugs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><span class="underline">Partnerschaft und Vernetzung:</span></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Formulierung der UN zum SDG 17:</strong> „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir bisher geschafft haben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Uni sind wir nicht die einzige Hochschule in Münster. Auch an der Fachhochschule, der Kunsthochschule und der Katholischen Hochschule sind viele Studis eingeschrieben. Wir haben uns daher für regelmäßige <strong>Vernetzungstreffen mit den anderen ASten</strong> in Münster stark gemacht und setzen diese auf verschiedenen Ebenen wie z.B. der Semesterticket-Kommission oder dem BAföG-AK um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso vernetzen wir uns seit jeher mit den anderen ASten in ganz NRW über das <strong>Landes-Asten-Treffen</strong> (LAT) und deutschlandweit über den “<strong>freien Zusammenschluss von Student*innenschaften</strong>” (fzs). Dies haben wir bisher getan, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten und so auf Kosten anderer Studierendenschaften die Vorteile genutzt. Um solidarisch mit den anderen Studierendenschaften zu handeln, haben wir daher die <strong>Vollmitgliedschaft im LAT </strong>eingeführt und beteiligen uns so auch finanziell.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch führen wir <strong>gemeinsame Veranstaltungen aller ASten</strong>, wie z.B. den Hörsaalslam, weiter fort und schaffen damit Verbindungspunkte der verschiedenen Studierendenschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Zusammenarbeit mit der <strong>ausländischen Studierendenvertretung (ASV)</strong> stellt der AStA nun den Bedarf für Übersetzungen fest. Ferner werden Protokolle und weitere wichtige Dokumente des Studierendenparlaments übersetzt und können so von den ausländischen Studierenden angefordert werden. Damit erleichtern wir ausländischen Studierenden die Teilhabe und fördern die sprachliche Barrierefreiheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem neuen <strong>Hochschulgesetz des Landes NRW</strong> wurden viele Entscheidungen getroffen, die wir auf Landesebene stark kritisiert haben. Dazu gehört bspw. die Ermöglichung von Anwesenheitspflichten in Vorlesungen. Auf Druck des CampusGrün Landesverbandes haben wir jedoch erreichen können, dass die <strong>Vertretung der SHKs beibehalten</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Was wir noch tun wollen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vernetzung von Gruppen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Ausländische Studierendenvertretung (ASV)</strong> ist die direkt gewählte Vertretung der Studis ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die andauernde Pandemie hat auch Probleme ausländischer Studierender verschärft. Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der ASV noch <strong>intensiver Hilfe anbieten</strong>, insbesondere in Bezug auf Probleme mit <strong>Visa</strong> und <strong>finanzielle Probleme</strong>. Außerdem wollen wir die Vernetzung fördern und dazu beispielsweise die ASV bei der Organisation des internationalen Sommerfests weiter unterstützen, um über Vernetzung allen Studis Zugänge zu Partizipation in der Studierendenschaft aufzuzeigen und zu vereinfachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel der SHK-Vertretung ist es, gute Arbeitsbedingungen der <strong>studentischen Hilfskräfte (SHKs)</strong> zu erstreiten. Wir setzen uns dafür ein, die <strong>SHK-Vertretung</strong> auch weiter zu erhalten. Außerdem müssen Interessenkonflikte klar aufgezeigt werden, wenn Profs, die keine guten Arbeitgeber*innen sind, sich für eine Schwächung oder Abschaffung aussprechen. Dazu soll die <strong>SHK-Vertretung stärker in interne Prozesse eingebunden</strong> werden, die für die SHKs unser Uni relevant sind. Zusätzlich sollen die <strong>Rechte der Vertretung</strong> an diese von Gewerkschaften angeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns weiterhin stark für eine <strong>regionale, nationale und internationale Vernetzung</strong> (z.B. im LAT oder fzs) einsetzen. Gemeinsam können wir unsere starke Verhandlungsposition z.B. für die Verhandlungen zum Semesterticket oder eine Einflussnahme auf Landes- und Bundespolitik nutzen. Daher wollen wir die Vernetzungsarbeit der letzten Jahre fortführen und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um dies zu erreichen fordern wir einen <strong>Ausbau des Engagements des AStA im fzs</strong>, um die Interessen der münsteraner Studis auf Bundesebene zu vertreten. Dafür halten wir eine Mitgliedschaft im fzs für sinnvoll, um die Vernetzung und Arbeit auf Bundesebene auch finanziell zu unterstützen und damit nachhaltig zu ermöglichen.Weiter wollen wir auch eine <strong>internationale Vernetzung</strong> verstärken und damit insbesondere eine internationale Verständigung fördern. Hier sind insbesondere unsere <strong>Partner*innen-Universitäten</strong> in Twente, Sao Paulo, Sevilla oder Taiwan zu nennen, mit denen Doppelabschlüsse eingerichtet wurden. Durch die Vernetzungen der Studierendenschaften wollen wir die studentische Beteiligung in den Doppelabschlüssen verbessern und auf die Ausgestaltung besser einwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Internationalisierung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Internationalisierung für eine bessere Verständigung, den Abbau von Grenzen und dem internationalen Austausch fördern. Die Universität muss hier ihren Beitrag leisten, um Incoming- und Outgoing-Students zu unterstützen. Dazu gehört in erster Linie, die Internationalisierung und den internationalen Austausch als eine der Kernaufgaben der Universität anzuerkennen. Mit dem International Office und dem <strong>Prorekorat für Internationalisierung</strong> hat die Universität schon einen Schritt gemacht um diese Aufgabe weiter zu institutionalisieren. Allerdings nehmen die Fachbereiche in Lehre und Forschung einen viel wichtigeren Beitrag als die zentrale Verwaltung und das Rektorat wahr, weshalb genau hier das Engagement für Internationalisierung nicht im Sande verlaufen darf und die Strukturen in den Fachbereichen dafür gestärkt werden müssen. Hierfür wollen wir, dass <strong>Prodekan*innen für Internationalisierung</strong> in jedem Fachbereich eingesetzt werden. Diese sollen, zusammen mit einem zu schaffenden und paritätisch besetzten <strong>Internationalisierung-Beirat</strong> auf Fachbereichs Ebene, die Internationalisierung dort vorantreiben und stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Incoming-Students wollen wir das <strong>Buddy-Programm</strong> stärken, in welchem diese durch einen Studi aus Münster für das Semester betreut werden. Damit sollen schnell und einfach Fragen geklärt werden können und die Einbindung in die Studierendenschaft erleichtert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Outgoing-Students sollen über eine <strong>Erasmus-Restplatzbörse</strong> auch auf noch offene Erasmus-Plätze anderer Fachbereiche und Studiengänge zugreifen können. Damit verhindern wir, dass Kapazitäten nicht genutzt werden und ermöglichen mehr Studierenden eine Teilnahme am “Erasmus+”-Programm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellen wir uns, solidarisch mit allen Studierenden weltweit, <strong>gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer*innen</strong>! Diese Maßnahme erachten wir als diskriminierend gegenüber allen nicht EU-Bürger*innen und als schwere Schädigung des Internationalen Austausches.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso <strong>solidarisieren</strong> wir uns mit allen Studis, die <strong>gegen Unterdrückung</strong>, Propaganda und Faschist*innen auf die Straße gehen und dabei von Staaten und Polizist*innen attackiert, erniedrigt und verletzt werden! Die Universität sehen wir hierbei in der Pflicht, sich gegenüber Partner*innen-Universitäten für die <strong>Einhaltung von Grundrechten</strong> und für die Freiheit der Lehre und Forschung stark zu machen. Ferner soll sich die Universität in ihrer Arbeit mit den Konflikten befassen, Probleme benennen und im Rahmen ihrer Forschung Lösungen suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen für </strong><strong>Partnerschaft und Vernetzung </strong><strong>auf einen Blick:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung auf Landes- und Bundesebene stärken und Belange Studierender in die Politik tragen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkere Vernetzung mit der ASV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Rechte der SHK-Vertretung stärken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitgliedschaft im fzs</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung mit Partner*innen-Universitäten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Prodekan*innen für Internationalisierung und paritätischen Internationalisierung-Beirat in jedem Fachbereich</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fachbereich-übergreifende Erasmus-Restplatzbörse</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Keine Studiengebühren für nicht-EU Ausländer</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Solidarität mit allen Studierenden, die für ein freies und selbstbestimmtes Leben und eine freie Lehre und Forschung demonstrieren.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 19:26:33 +0100</pubDate>
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